Diospi-Suyana-Schule in Wochenzeitschrift SOMOS

Schulbildung auf hohem Niveau

Es gibt Tausende von Schulen in Peru. Das Niveau lässt allerdings in den meisten Einrichtungen zu wünschen übrig. Bei den PISA-Studien belegt Peru im internationalen Vergleich stets einen der untersten Plätze. Häufige Streiks der Lehrer, eine schlechte Infrastruktur und antiquierte Unterrichtsmethoden sind für diesen traurigen Tatbestand verantwortlich.

In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitschrift SOMOS lobt Journalistin Ana Nuñez das Colegio Diospi Suyana in höchsten Tönen. Die Schule habe einen Quechua-Namen (Wir vertrauen auf Gott), aber ein deutsches Herz, was die Qualität anbelange. Die Redakteurin hatte Curahuasi eine Woche zuvor besucht, um sich persönlich ein Bild von unserer Bildungsanstalt zu machen. Bei einem Abendessen im Hause des Schuldirektors Christian Bigalke stellte sie viele Fragen. Die Ergebnisse ihrer Recherchen füllen zwei Seiten im Magazin.

In den letzten Tagen erreichten uns viele E-Mails begeisterter Leser. Wir freuen uns über die positive Berichterstattung in den peruanischen Medien. In Kürze wird eine TV-Reportage im staatlichen Fernsehen folgen.

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1 Antwort
  1. Dag Dittert

    Ist Bildung wichtig?
    Als ich damals meinen Vater fragte, was er für das DAS größte Problem der Welt hielst, sagte er den Mangel an Bildung. Da ich ihn bewunderte (und es noch tue), nahm ich das für mich an. Und ich denke, es ist sehr gut, dass Ihr den Jüngsten bei Euch in den Anden gute Bildung angedeihen lasst.
    Ihr tut ja aber noch viel mehr als akademische Bildung.
    Ihr kümmert Euch um die Bildung der Herzen.

    Ich denke, das ist das wahre Manko der Welt: es wird sich zu wenig um den Nächsten gekümmert – eine unserer beiden zentralen Aufgaben als Christen. Wir kümmern uns um die Datenschutzgrundverordnung, gerne auch darum, ob Wölfe in D heimisch bleiben, wer der nächste Fußballweltmeister wird, wer hieran oder daran schuld ist und vergessen allzu oft uns um unsere Familie und die anderen nächsten zu kümmern.
    Wir hätten uns beinahe in den USA getroffen; während Du an den alten Stationen Deiner akademischen Ausbildung Vorträge hieltest, waren wir ganz in der Nähe, besuchten die ehrwürdigen Campus von Yale und Princeton aber auch die Amischen, bei denen ja nach 7-8 Jahren Einzimmerschule genug ist, und die das Streben nach akadenmischer Ausbildung ablehnen. Nach der Rüchkehr aus den USA sah ich einen beieindruckenden Filmbericht auf YouTube (mal nicht über Euch, sondern „unter Amischen“), wo amische Jugendliche eine unter Englischen lebten und englische Jugendliche eine Weile bei amischen/menonitischen Familien zu Gast waren. Da kam es bei der englichen Jugend zu Tränen und tiefschürfenden Fragen nach Sinn, Glück und Freude.
    Für mich ist der Tenor: das KÜMMERN.
    Ihr seid da ein ganz großes Vorbild. Ihr kümmert Euch um Kranke, Kinder auf der Strasse, um kaputte Familien, bietet Bildung, geht den Leuten nach (persönlich, mit dem Rundfunk….)
    Ihr seid echte K Ü M M E R E R, nicht mit Helfersyndrom, sondern mit ansteckender Fröhlichkeit, gegenseitiger Bestärkung, aufbauend, konstruktiv; kein Wunder, dass sich Ehepaar Klemenz wieder zu Euch auf den Weg macht.
    Ich wünsche Euch den Segen unseres Herrn und sozusagen obersten Kümmerers, ohne dessen Kümmern wir nicht die Kraft hätten, Dinge zu tun und damit sein Werk zu vollbringen.

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