
Die Inspektion aller Sendeanlagen ist ein Kraftakt
Unser Netz von 12 FM-Türmen soll in diesen Tagen einen gründlichen Service erhalten. Satellitentechniker Chris Welch aus Perth, Australien ist zu dieser Mammutaufgabe eigens nach Peru geflogen. Seine Urlaubszeit, die Flüge und die geleistete Arbeit werden von ihm gespendet. Wahrlich keine Kleinigkeit!
In diesen Minuten fährt ein Pickup durch die Nacht. Vladimiro Peña sitzt am Steuer. Chris Welch aus Übersee kann während der kurvenreichen Route etwas verschnaufen. Die letzten 12 Stunden waren ziemlich anstrengend. David Hanco von unserem Medienteam hat sich im Laufe der Jahre zu einem ziemlichen Experten entwickelt. Natürlich ist auch er ein integraler Bestandteil des Kommandos. Doris Manco, Leiterin unserer Radio-TV-Abteilung, behält bei der Logistik der Expedition den Überblick. Heute Nacht wollen sie sich in der Kleinstadt Uripa einen kurzen Schlaf gönnen. Morgen werden die Arbeiten am Standort Chincheros im äußersten Winkel unseres Bundesstaates Apurimac weitergehen. Die Reise soll dann am Nachmittag zur Großstadt Ayacucho im Departamento gleichen Namens fortgesetzt werden.
Start: Reise in den Westen: Curahuasi – Abancay – Andahuaylas – Chincheros – Ayacucho. In der nächsten Woche werden sich die Vier im Osten die Türme in Anta, Cusco, Urcos, Sicuani und Puno vornehmen. Zwei weitere Sendenanlagen liegen in der Bergregion Echarate bzw. im tropischen Regenwald des Bundesstaates Madre de Dios.
Der Einsatz ist enorm und die Müdigkeit garantiert. Der Erfolg keineswegs sicher. Aller Aufwand dient der „besten Nachricht, die es gibt“. Für die Botschaft des Glaubens lohnt sich jeder Tropfen Schweiß. Wir beten um Kraft, Gesundheit und Bewahrung. Und wir danken Gott, dass wir mittlerweile – ausgehend vom Medienzentrum in Curahuasi – eine Hörerschaft von potentiell mehreren Millionen Menschen erreichen.



Der untere Clip zeigt unseren UKW-Turm oberhalb der Großstadt Andahuaylas.











