Im Smartphone auf der Parkbank oder im Sitzungssaal

Sie können unsere App im Play Store unter Diospi Suyana suchen und herunterladen. Alternativ über den folgenden Link:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.corporacioninnovate.diospisuyanaradiotv

Hören Sie uns 24 Stunden mit der besten Nachricht für die Welt. Natürlich auf Spanisch. Geben Sie sich nicht mit der zweitbesten Botschaft zufrieden.

Ein ergreifendes Adventsfest mit allem Drum und Dran

Festlichkeit und Kreativität. Herzblut und Respekt für sechs Mitarbeiter vor ihrer Abreise. Und über allem stand die Hoffnung, dass der Gott aus alter Zeit unsere Freunde auf ihrem zukünftigen Lebensweg begleiten möge. Sozialarbeiterin Debora Centner, OTA Mechthild Pochert, Erzieherin Helene Friesen, Dr. Patricia Almeida de la Cruz sowie natürlich das Ehepaar Udo und Barbara Klemenz haben in Curahuasi Geschichte geschrieben.

Der adventliche Rahmen erinnerte uns einmal mehr daran, dass Gott uns nicht vergessen hat. Er wird am Spital und an der Schule für den notwendigen Ersatz sorgen. In der westlichen Welt äußern sich viele distanziert und kritisch jeder Art von Frömmigkeit gegenüber,  aber eines steht fest: Diese sechs Freiwilligen haben größte persönliche Opfer über Jahre erbracht, um Menschen in Not zu helfen als Ausdruck ihres Glaubens an Gott. Nachfolge Jesu nicht als Schlagwort, sondern radikal praktisch – bis in ihren privaten Geldbeutel hinein.

Nur so überzeugt der christliche Glaube in einer säkularen Welt. /KDJ

Ein Chor unter Leitung der Missionsärzte Dr. Doro und Dr. David Brady singen den Klemenz ein Lied zum Abschied.

Marion Hofmann rezitiert ein selbst geschriebenes Gedicht über unsere Mitarbeiter.

Liebe Worte für Debora Centner vom Schuldirektor Christian Bigalke. Die Sozialarbeitern hatte 5 Jahre ihres Lebens bei Diospi Suyana investiert.

Dra. Patricia Almeida De la Cruz (links) kehrt nach Lima zurück. Sie war die erste peruanische Missionsärztin an unserem Krankenhaus. Ihre Kirchengemeinde in Lima bezahlte ihr das Gehalt.

OTA Mechthild Pochert leistete in den vergangenen drei Jahren Qualitätsarbeit in den Operationssälen.

Erzieherin Helene Friesen (auf dem Bildschirm) bei einem besonderen Event über ausländische Küche. Das Kollegium, die Kinder und ihre Eltern werden Helene sehr vermissen.

Udo und Barbara Klemenz wirkten in der Summe zehn Jahre in Curahuasi. Sie erhielten gestern u. a. zwei große Meerschweinchen in bunten Trachten.

Wir brauchen kein frommes Gefühl, sondern Fakten

Die Zeit der Weihnachtslieder ist angebrochen. All über all kann man die alten Melodien wieder hören. Kindheitserinnerungen werden wach. Damals, als die Eltern noch lebten und wir mit großen Augen das Wohnzimmer betraten, da schlugen unsere Herzen höher.  Bei uns zu Hause wurde auch die Weihnachtsgeschichte gelesen und zwar nach Lukas 2. Der Arzt und Historiker schrieb: “Plötzlich erschien ein Engel des Herrn in ihrer Mitte. Der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten erschraken, aber der Engel beruhigte sie: “Habt keine Angst”, sagte er, “Ich bringe eine gute Botschaft für alle Menschen! Der Retter – ja, Christus, der Herr – ist heute Nacht in Bethlehem der Stadt Davids, geboren worden!”

Retter? Was soll das heißen? Brauchen wir denn Erlösung?

Gestern fand in Curahuasi eine Beerdigung statt. Hunderte Menschen hatten sich in den langen Zug auf dem Weg zum Gottesacker eingereiht. Im Sarg lag eine Frau, die die 28 Jahre noch nicht überschritten hatte. Die Mutter eines Babys war einer schweren Krankheit erlegen. Vor zwei Jahren arbeitete sie noch in der Verwaltung unseres Spitals mit.

Und nun taucht dieser Jesus auf und sagt, dass er den Tod überwunden hätte. Er könne uns Trost spenden, wo alle anderen Trösterchen versagten. Mit ihm wären wir nie alleine. Und das Gespräch mit ihm sei kein autosuggestives Meditieren. Auch die Geschicke dieser Welt- Klimawandel und Meeresverschmutzung einbezogen – seien in seinen Händen gut aufgehoben.

Wenn Weihnachten für diese Hoffnung steht, dann lohnt es sich zu feiern. Was mich betrifft, habe ich keinen größeren Wunsch als den: Ich möchte diesen Retter kennen und ihm nachfolgen. /KDJ (Yuli Guerra in Bildmitte – Archivfoto aus dem Hospital Diospi Suyana)

Sr. Pedro Muñoz zutiefst dankbar für das Programm von Diospi Suyana

Am Dienstag schlich ein älterer Herr etwas schüchtern um die Krankenhausgebäude herum. Pedro Muñoz kam aus dem fernen Juliaca im Bundesstaat Puno. Der Patient suchte nicht nur eine medizinische Behandlung, sondern wollte bei dieser Gelegenheit auch das Radio Diospi Suyana in Augenschein nehmen. Natürlich erhielt Pedro eine interessante Führung durch das Gebäude.

Er bedankte sich für die gute Qualität unserer Sendungen. Gerne ließ sich Pedro vor unserem Banner ablichten: “Mit der besten Botschaft für die Welt!”

Das Besondere an diesem Treffen war aber die Tatsache, dass Diospi Suyana in Juliaca gar keine Sendeanlage betreibt. Aber glücklicherweise reicht unsere Antenne von Puno bis nach Juliaca hinüber. Die beiden Städte liegen 50-Autominuten voneinander entfernt. Das ist eine großartige Nachricht.

Patientin aus dem Regenwald überglücklich

Es ist eine lange Leidensgeschichte. Gabi Soledad erlitt 1994 als Fünfzehnjährige einen Autounfall. Ein Pick-up erwischte sie frontal und zertrümmerte ihren linken Unterschenkel. Es vergingen zwei Tage im Regenwald bis sie in einer Krankenstation mehr recht als schlecht behandelt wurde. Bald entzündete sich das Bein. Mehrmals wurde Gabi in Lima operiert, doch der Bruch heilte nie. Völlig entmutig kehrte sie auf die Finca ihrer Eltern zurück und humpelte sich dort durchs Leben.

Im Internet wurde ihre Schwester auf das Hospital Diospi Suyana aufmerksam. Drei Tage dauerte ihre Anreise. Nach einer genauen Evaluierung durch unser Ärzteteam schlug Orthopädie-Techniker Daniel Müller eine Orthese vor. Nun erhält Gabi regelmäßig Physiotherapie und hat so gute Fortschritte gemacht, dass sie auch ohne weitere Hilfsmittel laufen kann. Gabi Soledad ist nun dankbar und glücklich zugleich. Verständlich!

Röntgenbild des linken Unterschenkels

Mit der Orthese gut zu Fuß

BILD berichtete über das Missionsspital in Peru

Am Samstag konnte sich auch die Leserschaft der Bild-Zeitung kurz und knapp mit Diospi Suyana beschäftigen. Auf Seite 6 unten war Dr. Martina John mit einem kleinen Patienten abgebildet. BILD und die britische SUN machen sich seit Jahren den ersten Rang als größte europäische Zeitung streitig. Das Internet gibt die Reichweite von BILD mit 8,6 Millionen Lesern an.

Was man von so einem Pressebericht halten soll, sei dahin gestellt. Richtig ist sicher, dass Diospi Suyana am Samstag durch BILD und ZDF den Bekanntheitsgrad deutlich steigerte.


Die Missionsärzte John bei Johannes B. Kerner in der Spendengala “Ein Herz für Kinder”

Gestern Abend nahmen Dr. Martina und Dr. Klaus-Dieter John an der diesjährigen Spendengala teil. Auf Einladung des ZDF waren die Initiatoren von Diospi Suyana dazu eigens aus Peru eingeflogen. Rund 80 Stars aus Politik, Sport und Showbusiness beehrten das Event durch ihre Gegenwart. Moderator Johannes B. Kerner leitete die Sendung zum siebten Mal.

Durch den Live-Beitrag im ZDF hörten mehrere Millionen Menschen von unserer Arbeit in Peru. Sie können sich den Bericht über den folgenden Link anschauen.

Diospi Suyana bei "Ein Herz für Kinder" mit Johannes B. Kerner

Heute Abend mit Johannes B. Kerner

Auch in diesem Jahr werden in der Spendengala “Ein Herz für Kinder” acht soziale Projekte der Öffentlichkeit vorgestellt. Erstmalig ist auch Diospi Suyana dabei. Nach einer kurzen TV-Doku bleibt noch Zeit für einige Fragen. Wer wissen will, wie es möglich war aus den Nichts ein modernes Krankenhaus in den Anden zu errichten, sei auf das definitive Buch verwiesen.

In sechs Sprachen verfügbar.

“Ich habe Gott gesehen” erschien im Sommer in seiner 10. Auflage. Es liegt in sechs Sprachen vor und weitere Übersetzungen sind in Arbeit. Der packende Bericht zeigt, wie in einer Gegend bitterer Armut, ein High-Tech Krankenhaus entstehen konnte. Ohne Bill Gates, die UNO, Ölscheichs oder Kredite.

Der Leser fragt sich, welche Energie hinter dem Glauben steckt. Ist es nur die positive Kraft der Autosuggestion oder eine reale Macht von ganz oben, nämlich Gott?

Viele haben dieses Buch in einer langen Nacht gelesen.

Können Sie sich das vorstellen? Wir nicht!

Seit 2005 gehören die Bauberichte unseres lieben Ingenieurs zur Woche wie das Wort zum Sonntag. Am nächsten Donnerstag werden Udo und Barbara offiziell in Curahuasi verabschiedet. Am 13. Dezember fliegen die beiden nach Deutschland zurück. Was könnte man zu ihrer Leistung sagen? Jeder, der Diospi Suyana kennt, ist mit dem historischen Einsatz der Klemenz vertraut. In der Summe haben die Klemenz zehn Jahre ihres Lebens in den Aufbau unseres Missionswerks investiert. Ehrenamtlich, leidenschaftlich und treu. Die Geschichte von Diospi Suyana wird für immer mit ihrem Namen verbunden bleiben!

…Liebe Diospi Suyana Freunde, auch in meinem letzten Baubericht kann ich euch wieder etwas Neues aus Curahuasi berichten.

Im Obergeschoss haben die Fliesenleger ihre Sachen gepackt und der Maler hat jetzt frei Bahn zum Arbeiten. Im Untergeschoss werden die Toilettenabtrennungen montiert und die letzten Waschbecken gesetzt. Alle Verputzarbeiten, einschließlich der Attika, sind abgeschlossen.

Das große Auf- und Abräumen hat begonnen. Der Eisenbiege-Unterstand ist abgebaut, in die ehemalige Sprunggrube haben wir einen dünnen Betonboden eingebaut und die Flächen ringsherum sind eingeebnet. Der Zementschuppen ist ebenfalls demontiert.

Am Aufzugsschacht an der Augenklinik wird am Samstag der 6. Abschnitt betoniert. Für den 7. Abschnitt und die abschließende Betondecke muss nächste Woche erst das Dach der Augenklinik in diesem Bereich zurückgebaut werden, da der Schacht über die vorhandene Traufhöhe der Augenklinik hinausgeht. Diese Arbeiten werden dann freundlicherweise von unserem Werkstattleiter Oebele de Haan überwacht bzw. ausgeführt. Er wird dann auch eine Stahlbrücke zwischen Schacht und Eingangspodest Augenklinik konstruieren.

Ich danke euch für das erwiesene Interesse an meinen Bauberichten und die Rückmeldungen, die ich immer mal wieder bekommen habe.

Ich wünsche allen eine besinnliche und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit. Seid gegrüßt und bleibt behütet! Udo

Der Maler hat viel Nachholbedarf.

In den Kindertoiletten werden die Trennwände eingebaut.

Die Oberseite der Attika ist mit Quergefälle verputzt.

Der Eisenbiege-Unterstand ist abgebaut und der Sandkasten kann befüllt werden.

Die Zufahrt zum Aufzug

Der-6.-Abschnitt-reicht-bis-unter-den-Dachueberstand-der-Augenklinik.jp

Der 6. Abschnitt reicht bis unter den Dachüberstand der Augenklinik.

Die Innenschalung wird gestellt.

Doris Manco wirbt für einen Diospi-Suyana-Antennenplatz

Hoch oben in den Anden zwischen 3.700 und 4.000 m. Draußen pfeift der Wind um alle Ecken. Drinnen sind die Dorfbewohner von Llañucancha guter Dinge. Soeben hat ihnen Doris Manco, die Leiterin des Diospi-Suyana-Medienzentrums, unser Anliegen vorgetragen. Wir benötigen rund 110 m2 Land, um einen Antennenturm zu errichten. Über diese Anlage werden fast 100.000 Menschen im Tal von Abancay unser Radio-Programm empfangen können.

Verhandlungen dieser Art benötigen viel Geduld. Doris Manco ist geduldig und hat Ausdauer. Und sie weiß auch, dass der Einsatz sich lohnt. Unser Radio bringt die beste Nachricht, die es gibt, in die Bergdörfer. Alles ist dabei: Familie, Gesundheit, Kultur und Glaube.