„Ein FSJ bei Diospi Suyana kann ich jedem empfehlen!“

Wo gute Stimmung ist, da ist Olga. Und wo Olga ist, da ist gute Stimmung. Unsere erste griechische FSJ’lerin engagiert sich fleißig an der Diospi-Suyana-Schule und bei Bedarf auch im Kindergarten. An ihrem 18. Geburtstag hörte die junge Dame mit dem zauberhaften Lächeln zum ersten Mal von Diospi Suyana. Diese Information war möglicherweise eines ihrer besten Geburtstagsgeschenke. Zwei Jahre später bezeichnet sie der Herr Schuldirektor als integraler Bestandteil im Team. „Die Olga ist pfiffig, flott und flexibel“, meint Christian Begalke.

Die ersten vier Monate ihres Einsatzes sind schon vorbei. „Ich sammele hier unglaublich viel Lebenserfahrung und werde selbstbewusster!“ So lautet ihr Fazit. Und dann sagt sie, die Zeit bei Diospi Suyana sei noch besser gewesen, als erwartet. So etwas hören wir natürlich gerne.

Zurzeit absolviert Olga ein Praktikum bei unserer Hebamme Monika. Die Geburten sind für sie echte Highlights. Möglicherweise werden in diesen Wochen die Grundlagen für ihre zukünftige Karriere gelegt.

„Olga“, frage ich, „warum bist Du eigentlich überzeugte Christin geworden?“ Meine griechische Tante schenkte mir vor Jahren eine Bibel und die habe ich regelmäßig gelesen. Schließlich wurde mir der Inhalt sonnenklar!“ /KDJ

Englischunterricht an der Diospi-Suyana-Schule

Im Kindergarten bildet Olga angehende Bäcker aus.

Ermutigende Worte von ihrer Tante, natürlich auf Griechisch

Augen und Ohren weit auf, um die Bauprojekte voranzutreiben

Liebe Diospi Suyana Freunde, in einigen Regionen im Süden des Landes haben extrem starke Regenfälle Erdrutsche und Überschwemmungen verursacht. Bei uns war es relativ trocken und so sind wir bei den Fundamentierungsarbeiten für den neuen Kindergarten wieder ein gutes Stück voran gekommen. Alle 17 Fundamentgruben sind ausgeschachtet und der nicht tragfähige Boden ist mit Magerbeton ausgetauscht, 14 Einzelfundamente mit den Abmessungen 1,60 x 1,60 x 0,40 m sind diese Woche eingeschalt, bewehrt und betoniert worden. Nächste Woche werden die restlichen Fundamente betoniert und die Fundamentbalken in Angriff genommen.

Die Fundamentbewehrung wird vorgeflochten

Die ersten Fundamente sind zementiert.

Das Team von der Kindergartenbaustelle macht Pause.

Beim OP – Anbau geht es auch peu à peu weiter. Zwei Leute sind weiterhin mit dem Innenputz beschäftigt. Der Nachunternehmer hat inzwischen die Traufkästen montiert und wird wohl hoffentlich mit den letzten Restarbeiten nächste Woche fertig werden.

Verputzarbeiten in den neuen OP-Sälen

Die Traufkästen sind fertig.

Der Innenausbau der Aufstockung des Medien – Centers geht seinen Gang. In diffiziler Kleinarbeit ist jetzt die Zugangstreppe gefliest und die äußere Versorgungsrampe kann abgebaut werden. In der Passage werden weiterhin Bodenfliesen verlegt. Die Bürotüren sind gesetzt und müssen noch verglast werden.

Die neue Treppe ist gefliest und begehbar.

Die Passage

Unser Werkstattmeister Oebele de Haan hat mit seinem Team die ersten drei ( extrem schweren ) Schallschutzfenster, gesponsert von der Fa. Metallbau Quosdorf, in den Studios eingebaut. Der Maler bringt Büro für Büro den Deckanstrich für die Wände auf.

Die sehr schweren Schallschutzfenster werden über die Rampe nach oben getragen.

Oebele de Haan beim Einbau der Fenster

Nach dem Abbau der Rampe wird das letzte Fenster eingebaut.

Die Sanitärobjekte in den Toiletten sind installiert. Liebe Grüße aus Curahuasi, Udo

Gibt es bei Edeka in der Tiefkühltruhe

Bei Edeka können Sie leckere Kohlrouladen von Scharnis kaufen und gleichzeitig Diospi Suyana unter die Arme greifen. Das Unternehmen Scharnis aus Sachsen unterstützt unsere Arbeit in Peru seit vielen Jahren. Wir danken der Familie Scharnweber. Sie sind die Inhaber von Scharnis und Initiatoren dieser Aktion. Nun wünschen wir allen Freunden einen guten Appetit.

Das Produkt Ihrer Wahl. Bei Edeka zu haben.

Mit dem Kauf dieses Produktes unterstützen Sie Diospi Suyana. Krankenhaus des Glaubens in Peru.

Liebe und Anteilnahme sind immer möglich – aber das ist nicht genug

Die Quechua-Indianerin führt den Löffel an den Mund ihrer Mutter. Für die alte Patientin ist das Lächeln ihrer Tochter aber mindestens ebenso wichtig wie die schmackhafte Nudelsuppe aus der Krankenhausküche. Die Grauhaarige hat die Höhen und Tiefen des Lebens gesehen. Nun lassen die Kräfte nach. Ohne Sauerstoff könnte sie sich wohl kaum noch aufrecht halten.

17:30 Uhr. Es ist die Zeit des Abendessens. Auf der Intensivstation liegt gerade eine Frau im Sterben. Die massive Lungenembolie und eine schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung sind für ihr Herz zu viel. Am Bett sitzen die engsten Angehörigen mit Tränen in den Augen.

In den Ambulanzräumen behandeln einige Ärzte noch die letzten Patienten. Ob sich die weite Anreise gelohnt hat? Alle sind hoffnungsvoll nach Curahuasi gekommen. Manche werden morgen wieder traurig den Heimweg antreten. Selbst der modernen Medizin bleiben Grenzen gesetzt.

Krankheit, Alter und Tod. Ein Lächeln und ein tröstendes Wort machen unser Los etwas leichter. Aber nur vorübergehend.

Die wahre Lösung liegt woanders. In den Gottesdiensten am Morgen ist von Gott die Rede, der uns in der Person Jesu Christi die Hand der Liebe entgegenstreckt. „Ich gehe mit Dir und werde auch in der letzten Stunde bei Dir sein!“ Das hat er im Buch der Bücher versprochen. „Wer an mich glaubt, wie die Schrift es sagt, der wird leben, selbst wenn er stirbt!“ Seine Zusage gilt jedem. Und zu diesem Trost gibt es keine Alternative. /KDJ

Am Morgen in der überfüllten Krankenhauskirche. Es gibt nur noch Stehplätze. Die beiden Ebenen des Saals haben ein Fassungsvermögen von 250 Personen. Aber im vollen Wartesaal läuft die Übertragung des Gottesdienstes auf einem Bildschirm. Unsere Hoffnung hat einen Namen: Jesus Christus!

Jugendliche aus sechs Ländern eine Woche bei Diospi Suyana aktiv

Für die Kinderclubs von Diospi Suyana gab es in der vergangenen Woche ein buntes Programm im Amphitheater. Das besondere an dieser Aktion war die Mitwirkung von rund 35 Jugendlichen aus Peru, Chile, Argentinien, Bolivien, Deutschland und Österreich. Am Samstagabend erhielt jeder Teilnehmer aus Südamerika ein zünftiges Essen und ein kleines Geschenk als Vorspeise. Es war das siebte Mal, dass junge Christen aus Chile bei Diospi Suyana mitwirkten. Das Verhältnis zwischen Chile und Peru gilt seid dem Salpeterkrieg (1879-1884) als belastet. Bei Diospi Suyana ging es allerdings friedlich, freundlich und lustig zu.

Ein Blick in eine andere Welt

Viele Anthropologen sind überzeugt, dass es die Huaorani Indianer nicht mehr gäbe, hätten die traurigen Ereignisse im Januar 1956 nie stattgefunden. Dieser Stamm lebte zurückgezogen im Regenwald Ecuadors. Wegen eines grausamen Systems der Blutrache brachten sich die verschiedenen Clans gegenseitig um. Eine totale Auslöschung des Volkes war nur noch eine Frage der Zeit.

Fünf Missionare versuchten diesen primitiven Steinzeitstamm zu erreichen. Nate Saint, James Elliot, Edward McCully, Peter Fleming und Roger Youderin landeten in der ersten Januarwoche 1956 auf einer Sandbank im Urwald. Am 6. Januar nahmen sie mit drei Mitgliedern des Stammes Kontakt auf. Zwei Tage später, am 8. Januar, wurden sie von sechs Huarorani Kriegern mit Speeren umgebracht. Die Missionare waren zwar bewaffnet, schossen aber in die Luft, um keinen der Angreifer zu verletzen.

Der Tod dieser jungen Männer, 27 bis 32 Jahre alt, löste vor 63 Jahren ein weltweites Interesse an missionarischer Arbeit aus. Ein Heer von Ärzten, Sozialarbeitern, Krankenschwestern und Pastoren entschloss sich Gott und dem Nächsten in der Mission zu dienen.

Wie mehrere Augenzeugen der Huaorani glaubwürdig berichten, öffnete sich unmittelbar nach dem gewaltsamen Tod der Missionare der Himmel. Sie sahen eine große Menge von übernatürlichen Wesen, die ein wunderschönes Lied sangen. Diese Szenen hinterließen einen bleibenden Eindruck auf den Stamm. Hunderte von Ihnen wurden in den folgenden Jahren überzeugte Christen. Die Blutrache fand ihr Ende. Heute ist das Überleben der Huaoranis nicht mehr in Gefahr.

Steve Saint, Sohn des Piloten Nate Saint, wurde vom Mörder seines Vaters getauft. Seine Tante Rachel lebte zwanzig Jahre unter den Huaoranis.

Dieser Blick in eine Welt, die fast immer unseren Augen verschlossen bleibt, erinnert uns an die Hoffnung eines ewigen Lebens in Gottes Gegenwart. Das menschliche Leid, mit dem wir Tag für Tag im Hospital Diospi Suyana konfrontiert werden, verliert einen Teil seiner Bitterkeit. Auf der anderen Seite des Vorhangs wartet die Realität Gottes auf uns, ohne Tränen, Krankheit und Tod.

Während unseres Einsatzes am Hospital Vozandes del Oriente von 1999 bis 2003 haben meine Frau und ich regelmäßig Huaorani Indianer behandelt. Wie uns Huaoranis versicherten, verschwand mit der Verbreitung des christlichen Glaubens auch ihre vormals lähmende Angst vor bösen Geistern. Das obige Gemälde entdeckte ich in der vergangenen Woche an einer Wand des Fernsehsenders CBN in Virginia Beach./KDJ

Es wurden viele Talente entdeckt und gefördert

In diesem Jahr konnte die Diospi-Suyana-Schule erstmalig ein umfassendes Ferienprogramm anbieten. Unter der Leitung des Grundschullehrers Luis Poma Tacuri organisierte ein Lehrerteam für den ganzen Januar interessante Workshops. Die Bandbreite erstreckte sich von modernem Tanz über Malerei und Textilarbeiten bis hin zu Redekunst und Schach. Für angehende Schauspieler gab es eine Theater-AG und für die Durchtrainierten eine Beschäftigung mit drei Sportarten.

Die großen Ferien dauern in Peru zehn Wochen. Dank unseres Ferienangebots kam keine Langeweile auf. Bewusst stand die Förderung von Talenten im Vordergrund. Die Bilder zeigen Szenen der großen Abschlussveranstaltung, zu der alle Eltern eingeladen waren. Die Attraktivität der Kurse war so hoch, dass sich jetzt Schüler von anderen Schulen für das kommende Schuljahr am Colegio Diospi Suyana anmelden.

Parallel bereiteten sich 50 Schüler auf ihre Nachprüfung vor. Sie hatten einen Monat lang täglich Unterricht und wurden jeweils zum Wochenende einem umfangreichen Test unterzogen. Die gute Nachricht ist, dass alle in diesem zweiten Anlauf ihre Versetzung geschafft haben. Gratulation!

Zur Zeit arbeitet das Lehrerteam an neuen schulinternen Lehrplänen. Im peruanischen Bildungswesen ist mit einiger Verzögerung zu Europa die „Kompetenzorientierung“ angekommen. Ziel ist die Schüler für eine globalisierte und sich schnell wandelnde Gesellschaft fit zu machen. Dieser Paradigmenwechsel erfordert nicht nur ein Umdenken im Unterrichten, sondern auch neue Prüfungsformate. Wir danken allen, die für die Schüler und Lehrer beten./CB

Einige Kreationen der jungen Künstler

Ein Folkloretanz der ganz Kleinen

Diospi Suyana gratuliert herzlich!

Es war ein langer Weg. Gestern erhielten die Missionsärzte Dr. Thomas Tielmann und Dr. Mark Gingerich ihre peruanischen Lizenzen auf Lebenszeit. Im Festsaal der Ärztekammer zu Cusco fand der Dekan Dr. Héctor Paucar Sotomayor die passenden Worte.

Diese Dokumente sind für Diospi Suyana von überragender Bedeutung. Ohne Lizenz darf nämlich kein Arzt am Missionsspital tätig werden. Wir wünschen unseren beiden Kollegen viel Erfolg und Gottes Segen für ihre Arbeit am Hospital Diospi Suyana.

Der Dekan im weißen Blazer. Insgesamt erhielten acht Ärzte gestern ihre Urkunden.

Zumindest von außen

Hallo Diospi Freunde, auch in dieser Woche haben wir wieder an verschiedenen Fronten gearbeitet. Die Außenfassade des Medien – Centers erscheint im neuen Glanz (der Sockel muss aber noch gestrichen werden) und man ahnt nicht, dass das Gebäude vor sieben Monaten nur zwei-stöckig war.

Beim Innenausbau geht es jetzt mit großen Schritten der Fertigstellung entgegen. Alle Büroräume einschließlich der Studios, der Toiletten und der sogen. Copy – Box sind fertig gefliest. Die Fliesenleger arbeiten jetzt an den Bodenfliesen der Passage und der neuen Treppe.

Der Fensterbauer hat alle Türrahmen und die erste Bürotür gesetzt. Das Traggerüst für die achteckige Team – Box, ein kleiner gläserner Besprechungsraum inmitten der Passage, ist montiert. Die Verglasung (10 mm laminiertes Sicherheitsglas) erfolgt erst nach dem Verlegen der Bodenfliesen.

Die abgehängte Decke ist fertiggestellt und der Elektriker baut zur Zeit die LED – Lampen ein. Der Installateur montiert die Sanitärobjekte in den zwei Toiletten. Der Maler beginnt mit dem Deckanstrich der Büroräume.

Am Anbau der zwei Operationssäle ist das Dach jetzt gedeckt. An den Dachkästen, Regenrinnen und Regeneinläufen wird nächste Woche gearbeitet.

Innen haben wir die Stahlbetondecke ausgeschalt, die bestehenden Außenfensterbänke abgeschnitten, die alten Fenster ausgebaut und die Fensteröffnungen zugemauert. An dem Durchbruch zur späteren Anbindung an den OP-Bereich wird gearbeitet. Zwei Maurer haben mit dem Innenputz begonnen.

Auf der Kindergartenbaustelle im Colegio haben wir die Arbeit wieder mit einigen Leuten aufgenommen. 14 Fundamentgruben sind mittlerweile ausgeschachtet und der Bodenaustausch in Form von Magerbeton ist eingebracht.

Unser Werkstattmeister Oebele de Haan hat die von der Fa. Stertil Koni aus Holland gesponserte Autohebebühne erfolgreich montiert und in Betrieb genommen.Liebe Grüße aus dem heute äußerst ungemütlich kaltem und nassem Curahuasi und euch ein gesegnetes erholsames Wochenende wünscht, Udo

Die Zugangstreppe wird gefliest.

Die erste Bürotür ist eingebaut.

Das Grundgerüst für die Team-Box

Installation der Sanitärobjekte

Der OP-Anbau ist eingedeckt.

Ausschalen der Dachdecke im OP-Anbau

Die Fensterbänke und Einbruchgitter sind ausgebaut…

…und zugemauert.

Hier entsteht die Anbindung an den bestehenden OP-Trakt.

Die Kindergartenbaustelle am 5. Februar 2019

Daumen hoch bei Schmitz & Söhne für unsere Wunschliste

Unterwegs in den USA schaue ich mir eine lange Liste von Produkten an, die mir Klaus Teut, Vertriebsleiter von Schmitz & Söhne als PDF-Datei zugeschickt hat. Mobiliar in bester Qualität und neu dazu. Eigentlich könnten wir alles gut gebrauchen. Aber was will das Unternehmen aus Wickede uns spenden und was nicht?

In der Nacht frage ich mal vorsichtig nach: „Lieber Herr Teut, eben bin ich Ihre Liste mal genau durchgegangen. Die Produkte sind alle hervorragend. Habe ich Sie richtig verstanden, dass Schmitz & Söhne uns diese Produkte spenden würde? Das wäre ja geradezu unglaublich.Ganz viele Grüße aus den USA“

Die Antwort kommt einige Stunden später kurz vor meinem Aufbruch zum Flughafen von Washington: „Lieber Herr Dr. John, …ja, Sie haben richtig verstanden! SCHMITZ unterstützt mit dem gelisteten Equipment Ihr außergewöhnliches Projekt. Und zwar mit voller Überzeugung. Herzliche Grüße, Klaus Teut

In anderen Worten ausgedrückt umfasst die Sachspende einen Wert von : 121.779,84€

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