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Radio Diospi Suyana

Die Angst macht sich breit

Der Letzte macht das Licht aus

Noch sechs Wochen bis zum zweiten Durchgang der Präsidentschaftswahlen. Peru libre, die Partei von Pedro Castillo, hat die Verstaatlichung der Schlüsselindustrien angekündigt. Seine Gegenspielerin Keiko Fujimori trägt mittlerweile das Prädikat, der unbeliebtesten Politikerin. In Anbetracht dieser Alternative wundert es nicht, was derzeit im peruanischen Wirtschaftsleben passiert.

75 % der Firmen halten Investitionen im Land zurück. Der Sol, seit 25 Jahren stabil, verliert im Vergleich zum US-Dollar von Tag zu Tag an Wert. Die Aktienkurse der Minengesellschaften befinden sich im freien Fall. Unsicherheit und Erschrecken gehen um. Die Lage ist ernst, das spürt jeder. Die Frage, die viele stellen, lautet: Wird das Militär einschreiten, wenn sich die Politik dem Abgrund nähert?

Gesundheitskrise, Wirtschaftskrise und Politikkrise. Seit der Zeit des Terrorismus vor 35 Jahren war das drittgrößte Land Südamerikas nicht mehr so zerrissen wie jetzt. Das herrschende Establishment hat mit seinen fortlaufenden Korruptionsskandalen jegliches Vertrauen verspielt. Von integren Führungspersönlichkeiten ist weit und breit nichts zu sehen. Millionen von Venezuelanern haben ihre Heimat verlassen. Der Grund: Eine absolute Perspektivlosigkeit. Wartet auf Peru ein ähnliches Schicksal?

(Bild: dazzlerhoteles)

1 Antwort
  1. Dag+Dittert

    Es macht mich maßlos traurig, das zu lesen.
    Ein Weiterso kann es nicht geben.
    Die Alternativen lassen das Blut in den Adern stocken.
    Diktatur des noch einmal des Fujimoi-Clans, des “Proletariats”, des Militärs (ähnlich Myanmar),, da schaudert einem vor jeder der Möglichkeiten.
    Hoffentlich besiedelt Ihr eine “ökologische Nische”, in der man Euch in Frieden lässt.

    Frieden, was ist Euch und dem Land mehr zu wünschen?