
Einige aktuelle Bilder
Das Sonnenlicht leuchtet über den Wolken. Energie, Wärme, Licht und Wasser sind für das Leben auf der Erde unabdingbar. Unsere Welt ist nur deshalb beobachtbar, weil sie alle Eigenschaften besitzt, die dem Betrachter ein Leben ermöglichen (das anthropische Prinzip). Hätte Gott sich diese Feinabstimmung aller Parameter nicht ausgedacht, wären wir nicht da. Das Bild oben hat John Lentink aufgenommen.

Schöne Aufnahmen mit der Drohne gehören fast schon zum guten Ton. Im Zentrum steht die Krankenhauskirche. Links vorne sind die 16 Arztzimmer für die ambulanten Betreuung untergebracht. Ganz links zur Hälfe angeschnitten steht die Orthopädie-Werkstatt. Nur Daniel Müller weiß, wie viele Patienten ohne Beine und Arme sich schon freudestrahlend durch die Tür verabschiedet haben. In der oberen linken Ecke werden in der Schreinerei viele Möbel für Spital und Schule hergestellt. Bei der letzten Zählung vor einer Woche war die Gesamtzahl unserer Patienten auf 414.000 Besuche angewachsen. Im Mittelflügel links befinden sich Küche, Speisesaal, Physiotherapie und die Ergotherapie. Im ersten Stock erkennt man einen Teil der Verwaltung.
Im mittleren Drittel hinten liegen auf zwei Etagen die Betten- und Intensivstationen. Rechts davon beherbergen die Lagerräume Tausende von medizinischen Produkten. Unter ihnen wurden bisher in den OPs über 13.600 Eingriffe durchgeführt. Das dreistöckige Gebäude am Ende ist das Medienzentrum mit den Studios für Radio und Fernsehen. Vom Amphitheater ragt nur eine kleine Ecke des Zeltdachs ins Bild.
Vorne rechts wurden bisher in der Augen- und Zahnklinik über 66.000 Patienten behandelt. In dem großen einstöckigen Gebäude vorne reihen sich Wartesaal (li) an die Apotheke, das Labor und die Röntgenabteilung (re). (Bild: Dr. Benjamin Zeier)
Geschätzte 150.000 Privatpersonen und 230 Firmen haben die Errichtung und den Betrieb der Einrichtung ermöglicht. Ingenieur Udo Klemenz investierte zehn Jahre seines Lebens, um die Bauarbeiten unserer verschiedenen Einrichtungen zu leiten. Für viele Menschen, die von Diospi Suyana hören, sind diese Fakten der Beweis, dass die Kombination aus Solidarität, Glauben und Segen atemberaubende Ergebnisse erbringt. Auch der Staatspräsident Francisco Sagasti benutzte bei seinem Besuch vor vier Tagen den Ausdruck vom „Senfkorn, das zu einem großen Baum heranwächst“.
Zur Erinnerung sei erwähnt, dass Krankenhaus, Schule, Medienzentrum und Kinderclubhaus ohne Hilfen der Regierung und der Uno entstanden. Auch Schulden und Kredite spielten bei Diospi Suyana keine Rolle. Bei der Bauphase lebten wir immer von der Hand in den Mund und im Vertrauen auf Gott.

Über 200 Langzeitmissionare haben seit Gründung des Spitals ehrenamtlich mitgearbeitet. Ein untrügliches Zeichen größter Solidarität. Sie wurden von privaten Freundeskreisen unterstützt. Wenn wir die durchschnittliche Anzahl der jeweiligen Förderkreise mit 50 annehmen, hätten schon über 10.000 Menschen den Dienst der Missionare die Jahre hindurch ermöglicht. (Bild: John Lentink)

Vor zwei Tagen gab die Hilfsorganisation „humedica“ bekannt, dass sie das Spital wieder mit ca. 15 Paletten an medizinischen Produkten versorgen wird. Normalsterbliche können sich kaum vorstellen, wie teuer die Verbrauchsartikel des Krankenhausalltags sind. Die Spende dürfte damit locker im fünfstelligen Bereich liegen. Wir nennen das Solidarität!

In Steffisburg, Schweiz wird am 1. April der 73. Container für Diospi Suyana gepackt. Dann füllen sich innerhalb weniger Stunden 50 Kubikmeter mit Möbeln und medizinischer Ausrüstung, darunter acht Kisten mit OP-Kleidung. (Siehe Bild)
Natürlich machen wir alle gerade eine historische Ausnahmesituation durch. Die Gesundheits- und Wirtschaftskrisen werden vermutlich auch zu politischen Umwerfungen führen von denen wir heute noch keine Ahnung haben. Aber mitten in allen Schwierigkeiten funktioniert das Missionsspital Diospi Suyana, weil unzählige Menschen es tragen und der Segen Gottes es begleitet. /KDJ











