Warum eigentlich?
Im September wird in Peru gefeiert. Das wäre eigentlich nichts Besonderes. Fiestas gehören zur Kultur Latein-Amerikas dazu wie die Luft zum Atmen. Die Feierlichkeiten vom Sonntag Morgen waren allerdings etwas anderer Natur. Viele Christen aus verschiedenen Kirchengemeinden trafen sich zu einem Bibelmarsch, denn es heißt, dass das „Buch der Bücher“ in einem Monat September nach Peru gelangt sei.
Auf dem zentralen Platz durften sie im Beisein eines Regierungsvertreters die peruanische Fahne hissen. Héctor Muñoz, ein Pastor aus Chile, hielt eine Kurzpredigt. Er sagte, dass die Bibel uns wie ein Licht auf dem Weg die notwendige Orientierung und Ermutigung geben könne. Nach der Ansprache lud die Musikgruppe des Hospitals Diospi Suyana die Zuschauer zum Mitsingen ein.

Warum bleiben Christen nicht einfach in ihren eigenen vier Wänden? Sie können doch privat glauben, was sie wollen. Müssen sie wirklich mit Plakaten und Spruchbändern in der Hand für ihre Überzeugung auf die Straße gehen?
Zum einen ist es ein Grundrecht jeder demokratischen Gesellschaft für seine Meinung in der Öffentlichkeit einzutreten. Über diese Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit freuen sich Parteien, Gewerkschaften, Naturschützer, Bürgerinitiativen und auch wir Christen.
Zum anderen entspricht das öffentliche Bekenntnis einem tiefen inneren Anliegen. Wer selbst im Glauben Befreiung und Sinnerfüllung gefunden hat, möchte diese gute Nachricht weitergeben.
Nicht wenige der Quechuas, die am Sonntag am Bibelmarsch teilnahmen, waren früher Alkoholiker und lebten in kaputten Familienverhältnissen. Der Glaube an Jesus Christus hat sie völlig verändert. Stagnation, Melancholie und Verzweiflung, das war gestern. Heute leben sie mit Freude und Zuversicht.

Falls Sie daran zweifeln sollten, dass es so eine positive Veränderung durch den Glauben wirklich gibt, dann besuchen Sie uns in Curahuasi. Sie können dann mit Hunderten von Quechua-Indianern Interviews durchführen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Koordination.











