
Und die Regenzeit geht gerade zu Ende
Während die Anzahl der Anmeldungen Tag für Tag in die Höhe klettert, wird überall hart gearbeitet. Freiwillige Mitarbeiter um Ruben Bereswill und Paul Funk errichten die Zelte für die Damen. In den sanitären Anlagen für die Männer wird gefliest, verfugt und gestrichen. Eine Firma aus Curahuasi kümmert sich um den Einbau der Fenster. Noch liegen die Aufräumarbeiten auf dem Gelände vor uns. In der nächsten Woche werden sich acht US-Amerikaner in die Riege der „Zeltaufbauer“ einreihen. Jeder Tag gewinnt nun an Wert. Am Ende werden wir sagen: „Ach hätten wir doch noch eine Woche mehr Zeit!“ In Kürze druckt eine Firma in Lima über 4000 Programmhefte. Am heutigen Donnerstag wird sich um 18 Uhr ein großer Kreis von Leuten bilden, die für das Gelingen des Festivals beten. So langsam steigt der Puls nach oben. Den Blutdruck wollen wir erst gar nicht messen, sonst verschreiben die Ärzte gleich Antihypertensiva. Ob sich das Wetter so gut hält wie jetzt? Die Politik bleibt stabil. Ein Misstrauensvotum gegen die Staatspräsidenten kam letzte Woche nicht zustande. Wir befürchteten schon, Peru würde wieder ins Chaos abgleiten. Ora et labora. Arbeite und bete! An diese Devise halten wir uns. /KDJ















