Ein Hilfsangebot von unerwarteter Seite

Die Unterhausabgeordnete Fernándes de la Torre bei Diospi Suyana

Ihr Wahlkreis liegt in der Hauptstadt Lima. Und bisher bestand auch kein langer Kontakt zwischen Diospi Suyana und der Partei „Un buen Gobierno“.  Aber gestern investierte die Abgeordnete Fernándes de la Torre viereinhalb Stunden, um Krankenhaus, Schule, Medienzentrum und Amphitheater zu besichtigen.

Der Besuchsbeginn stand für 8 Uhr am Morgen. Sie erschien mit ihren vier Mitarbeitern eine Minute vor 8 Uhr. Diese phänomenale Pünktlichkeit erklärte sich wohl mit ihrer Urgroßmutter, die aus Deutschland stammte.

„Ich habe viel von Diospi Suyana gehört, aber jetzt konnte ich dieses Werk mit eigenen Augen sehen. Ich will mich gerne für Diospi Suyana einsetzen!“ Die Worte der freundlichen Politikerin, die als Mitglied der Gesundheitskommission für uns eine ideale Ansprechpartnerin ist, machen Mut.

Auf dem Weg durch die Räumlichkeiten zeigte Dr. John den Besuchern auch ein Gemälde vom verstorbenen Pfarrer Bruno Spießwinkel. Es zeigt die Szene des Barmherzigen Samariters in der Landschaft von Curahuasi. Seit 2000 Jahren verstehen Christen ihren karitativen Auftrag im Sinne dieses Gleichnisses Christi.

„Warum sind Sie so weit aus dem Regenwald zum Hospital Diospi Suyana gekommen? Es gibt doch in der Stadt Puerto Maldonado und auch in Cusco so viele Spitäler?“ Meine Frage an einen Mann im Krankenzimmer rief nur einen verständnislosen Gesichtsausdruck hervor. „Das Hospital Diospi Suyana ist doch etwas völlig anderes. Natürlich ließ ich mich hier operieren!“ – Die Erklärung des Kranken ist die übliche Aussage von Patienten von ganz weit weg. /KDJ

Dr. John zeigte den Besuchern ein Gemälde von Pfarrer Bruno Spießwinkel. Die Szene des Barmherzigen Samariters spielt direkt im Umfeld von Curahuasi.

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