Gott sei Dank! Wem denn sonst?

Danken statt Motzen

Einmal im Jahr kommt die ganze Schulgemeinde zusammen, um Danke zu sagen. Aber wem soll man für all das Gute danken, das man im Leben empfangen hat? Während die chilenische Liedermacherin Violetta Parra nur dem Leben danken kann (Gracias a la vida), haben unsere Schüler, und mit ihnen die gesamte Christenheit, ein besonderes Privileg: Wir bringen unsere Dankbarkeit zu Gott, dem Geber aller guten Gaben.

Die Klasse von Lehrerin Lilli Warkentin

Entsprechend vielfältig und schön waren die Beiträge der verschiedenen Klassen. Die Klasse 2 unter Leitung von Lilli Warkentin trug ein Lied vor. Rosa María del Pilar Mattos kreierte ein Theaterstück, in dem Tiere, Pflanzen und die Elemente zu einer wichtigen Erkenntnis gelangen. Der Schöpfer hat unseren Dank verdient.

Mit einer ansprechenden Saya (peruanisch-bolivianischer Tanz) bewegte Klasse 7 das Publikum. Und eine poppige Choreographie mit dem Titel „Alabemos“ (Lasst uns loben) gab den Schülern Gelegenheit, ihrem Lob einen altersgemäßen Ausdruck zu verleihen.

Eine große Konferenz der Tiere, Pflanzen und Elemente

Schulpastor Wilson Lipa Turpo bezog sich in seiner Ansprache auf einen großen Klassiker der Weltliteratur: Die Heilung der zehn Leprakranken. Nur einer von ihnen kehrte zu Jesus zurück um seinen Dank auszudrücken. (Lukas 17, 11-19). Ein Blick in die Zeitung zeigt, dass dieses Thema nichts an seiner Aktualität verloren hat. Bei Festen wie Erntedank und Thanksgiving sagen wir deshalb aus tiefsten Herzen: Gracias!

Begnadete Tänzer.
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