Es waren die persönlichen Erlebnisse, die unter die Haut gingen

Wie können wir das Loch in der Seele füllen? – Auf der Suche nach Sinn und Glück

Ein christliches Jugendfestival ist mehr als Rock und Rap erstklassiger Musiker. Vielmehr reden wir über den Sinn des Lebens und über die Frage, ob es wirklich einen Gott geben könnte, der uns liebt.

Vorne steht Lindsay Leon am Mikro und es dauert nicht lange, da weint sie. „Mein Vater hat meine Mutter betrogen und die Familie verlassen. Wir alle waren am Boden zerstört. Ich fing an, meinen Vater zu hassen. Ich brachte das Wort Vergebung nicht über die Lippen. Dann saß ich alleine in einer Kirche und plötzlich sah ich in einem Flashback, wie oft Gott mir vergeben hatte. Von einem Moment zum anderen fand ich die Kraft, meinen Vater wieder in die Arme zu nehmen. Jetzt haben wir eine tolle Familie, weil Gott real existiert!“ Niemand, der diese 12 Minuten erlebte, konnte sich der Wirkung des Berichtes entziehen.

Schuldirektor Matthias Rehder erzählt aus seinem Leben. Vor ihm stehen Dutzende Schüler des Colegios Diospi Suyana. „Mein Vater war Professor an der Uni in Hamburg. Ich war noch ein Kind, als meine Eltern sich scheiden ließen. Schon als Jugendlicher trieb ich mich auf der Reeperbahn herum. Ich habe mit meinen Freunden gesoffen bis zum Umfallen. Ich war immer auf der Suche nach Glück und fühlte dieses Loch in meiner Seele. Am 11.11.2011 saß ich in einer Hamburger Bar und wir haben kräftig gebechert. Plötzlich tauchte ein hübsches Mädchen am Tisch auf und redete von einem persönlichen Gott. Die ist ja völlig durchgeknallt, dachte ich. Aber zwei Jahre später wurde ich selbst Christ. Gott hat das Loch in mir gefüllt. Ich bin so froh, dass mein Leben jetzt ein Ziel hat!“

Den wahren Wert von Festivals kann niemand ermessen. Die Jugendlichen haben Hunger und Durst nach Frieden, nach Versöhnung und Hoffnung. „Gozo en los Andes“ (Freude in den Anden) gibt Antworten. Wenn Gott real ist, dann haben wir eine Zukunft. Wenn die neuen Atheisten Recht hätten, wäre alles sinnlos. Einer der großen französischen Existentialisten sagte einmal: „Die einzige Frage, die ich nicht beantworten kann, ist die, warum ich mir keine Kugel in den Kopf jage!“

Und Jesus Christus sagte: „Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken!“

Natürlich erzählte Dr. Klaus John im gefüllten Amphitheater die Geschichte von Diospi Suyana. „Als ich ein kleiner Junge war, hing ich am Bein meines Vater, bevor er am Nachmittag in den Vororten von Wiesbaden Brot verkaufte. Er zog mich dann über den Küchenfußboden. Das war ein echter Spaß.  Heute klammere ich mich im übertragenen Sinne an das Bein Christi. Er ist alles für mich!“ /KDJ

Die Band Gilberto Daza erschien mit zwei Schlagzeugern. Niemand trommelte besser. Künstler der Extraklasse
Lindsay Leon – niemand bewegte die Jugendlichen mehr als sie.
Schuldirektor Matthias Rehder: „Ich war ständig auf der Suche. Damals habe ich tausende Flaschen Bier verinnerlicht.“
Wir danken Gott, dass wir so ein Festival organisieren können.
Jonathan Rosenkranz gab Geheimnisse aus der Vogelwelt zum Besten. Peru ist das vogelreichste Land der Erde.
Eine Gruppe aus Ecuador – natürlich mit Fahne.
Überall Seelsorgegespräche. Wussten Sie, dass zwei Drittel der Jugendlichen in Peru Gewalt in welcher Form auch immer erleiden?
Gespräche in vertraulicher Atmosphäre.
Klaus John (5 Jahre alt) am Bein seines Vaters. Das ist schon lange her, aber wichtig.
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