
Zum Samstag
Vor 20 Jahren standen hier nur einige leere Felder. Das Hospital Diospi Suyana hat alles verändert. Bei den Gebäuden im Vordergrund handelt es sich um Gästehäuser für wartende Patienten und Angehörige. Das Amphitheater unter dem weißen Zeltdach links kann tatsächlich 5.000 Besucher fassen. Daneben erkennt der Beobachter das dreigeschössige Medienzentrum. Zehn Mitarbeiter unter Leitung von Doris Manco senden unsere Radioprogramme über Satellit in den Süden des Landes. Im Spital selbst wurden bisher 635.000 Patientenbesuche gezählt. Nicht wenige halten es für das modernste klassische Missionskrankenhaus weltweit.

Die Generalsekretärin unseres Festivalzweiges blickt auf die Plakate der ersten vier Festivals. Die Vorbereitungen für das fünfte Großevent laufen längst. Welche Band sollte man unbedingt zum zweiten Mal einladen. Karina Pereyra kennt die Musikszene wie kaum ein zweiter. Sie hat ihre Wunschliste schon zusammengestellt.

Das Amphitheater steht leer und still. Ende April 2027 wollen wir es füllen bis zum Rand. Die runde Zahl lautet: 5.000. Aber schon vorher nämlich am 30. August werden die Kinderclubs an dieser Stelle ein christliches Musical über das Leben Daniels präsentieren.

Zehn Kinderclubs treffen sich Woche für Woche. Vor dem Medienzentrum versammelt sich eine dieser Gruppen. Es ist eine bunte Truppe verschiedener Altersstufen. Heute sind es nur 28 Kinder. Wahrscheinlich müssen die Älteren in ihren Schulen für die große Parade am 28. Juli das Marschieren üben.

Das Programm der Clubs ist eine kompakte Ladung an Kreativität. Es beinhaltet Sketche, Basteln, Sport, Lieder und eine Bibelgeschichte. Die Kinder werden sich noch in ihrem hohen Alter an diese Stunden zurückerinnern.

Unsere zehn Clubs funktionieren nur durch das freiwillige Engagement von rund 40 ehrenamtlichen Helfern. Peruaner und Missionare arbeiten Schulter an Schulter.

Der Samstag steht vor der Tür. Es war wieder eine arbeitsreiche Woche. Keiner der Diospi-Suyana-Mitarbeiter musste die Sinnfrage stellen. Diospi Suyana ist ein Segen für Hunderttausende. Jeder, der in einem der sechs Arbeitsfelder mitarbeitet, weiß, unser Ziel ist es dem Nächsten zu dienen und Gott zu ehren.

Die Trinity-Leute geben ein kostenloses Konzert auf dem zentralen Platz. Die Stimmung ist bombastisch. Die Christen aus den Niederlanden vermitteln eine wichtige Wahrheit: Der Glaube verleiht überschäumende Lebensfreude.











