
…zu den Schikanen der Bürokratie
Es sind nach meiner letzten Zählung über zehn Gefahrenherde, die je nach Ausgang Diospi Suyana schwer in Mitleidenschaft ziehen könnten. Einige dieser Themen rauben mir sogar meinen Schlaf in der Nacht.
Am letzten Mittwoch traf ich in Lima auf den Chef einer peruanischen Behörde. Nach meinem Vortrag klagte ich über die Willkür und die Gleichgültigkeit der Beamten in der Hauptstadt. Der Staat brächte durch ungerechte und sinnlose Entscheidungen ein gutes Werk wie Diospi Suyana immer wieder in große Gefahr. Ich machte deutlich, dass ich die ewigen Kämpfe mit dem Verwaltungsapparat leid sei.
Der „Superintendent“ (Leiter) begleitete mich freundlich an den Ausgang. Dann nahm er mich in den Arm und sagte: „…Dr. John, bleiben sie ganz ruhig und lesen sie 1. Korinther 10,31!“ Ich muss zugegeben, dass mir so etwas in 20 langen Jahren an Behördengängen in Lima noch nie passiert ist.
Aber was steht dort eigentlich geschrieben? „…Alles, was ihr tut, tut es für Gott (oder zu seiner Ehre)!“ Egal wie mühsam unser Leben auch sein mag, solange wir uns für die Belange des Himmels einsetzen, lohnt sich jeder Einsatz. Gott weiß und Er sieht. /KDJ












Huiuiui. Macht einem das Mut oder lässt einen das in die Tischplatte beissen, wenn der Herr Grüntischtäter sich zur Entschuldigung für seine Willkür auf die Bibel beruft. Wenn man ihn falsch versteht, grenzt es an Blasphemie.
Aber es mag auch Mut machen, wenn einem Leute über den Weg laufen, die den Inhalt der Bibel auch kennen.
Ich wünsche Euch den unerschütterlichen Mut seiner Zusagen.
Hatte am WE Gelegenheit, bei einem Fest nahe Eurer Heimat meinen Tischnachbarn von diesem wunderbaren Krankenhaus +++ in den peruanischen Anden zu erzählen….
Grüße