Das Kreuz am Wegrand

Keine schöne Arbeit für die freiwillige Feuerwehr

Curahuasi im Oktober. Es war ein blauer PKW in einer dunklen Nacht. Doch der Sturz in die Tiefe erklärt sich wohl eher mit der Müdigkeit des Fahrers. Unten erkennt man die Reste der Karosserie. Ohne Fernglas sieht der Beobachter zwei Teile dessen, was einmal zusammen einen Wagen bildete. Es bleibt das Kreuz am Straßenrand und viele Erinnerungen der Familie.

Leider finden sich diese Kreuze in großer Zahl überall in den Anden. Trunkenheit am Steuer, kaputte Reifen und defekte Bremsen spielen eine Rolle wie auch zu schnelles Fahren.

Vielleicht erfüllen diese Symbole des Todes auch den gleichen Zweck wie die “Anti-Raser-Plakate” an den europäischen Autobahnen. Auf jeden Fall erinnern sie uns an unsere eigene Endlichkeit. Ob am Boden einer Schlucht oder in einem weißen Bett, wir alle müssen sterben. Und was dann?

Hatte Jesus Christus recht mit seiner Behauptung, wer ihm vertraue, hätte das Ewige Leben?

Spätestens beim Aufschlag starb der Mann hinter dem Steuer.
1 Antwort
  1. Dr. med. Ulrich Fulda

    Auf die – wohl doch eher rhetorische – Frage am Ende dieses kurzen Berichts meine Antwort: ein klares JA!
    Genau und nur bei Jesus findest Du ewiges Leben. Details finden sich in Joh 6,68-69.

    Ansonsten danke für den Impuls! Am liebsten lese ich natürlich über Wunder und Erfolgsgeschichten, aber der Tod gehört nun auch mal dazu, und da ist es wichtig, immer mal wieder innezuhalten, auch am Tag nach Allerheiligen …