Zu Grabe getragen

Wir müssen alle einmal sterben, die Frage ist nur wie und wann.

Wie? Wir bei Diospi Suyana glauben, dass das Grab Jesu leer ist. Die Auferstehung Jesu zementiert unsere Hoffnung auf ein ewiges Leben. Der Tod hat nicht das letzte Wort und der Glaube an Gott eröffnet eine Perspektive auf ein “danach”. Es gibt also keinen Grund zu verzweifeln.

Wann? Der Zeitpunkt unseres Todes ist statistisch abhängig von unserem Wohnort. Von einer durchschnittlichen Lebenserwartung von fast 80 Jahren in Deutschland kann ein Quechua-Indianer nur träumen.

Die meisten Berglandindianer Perus erfahren keine adäquate medizinische Behandlung. Eine erschreckend hohe Kindersterblichkeit und eine verminderte mittlere Lebensspanne sind die logische Konsequenz.

Seien wir mal froh, dass wir in der westlichen Welt unser Dasein führen. Wir haben einfach “Glück” gehabt und der Quechua-Indianer hat “Pech” gehabt.

Mitten hinein in diese Welt voller Fragen entsteht in Curahuasi, Südperu, ein Missionskrankenhaus für die armen Bergbauern. Dieses Spital beschäftigt sich mit dem “wie” und “wann” dieser Menschen.