Was ist wirklich neu an Diospi Suyana?

Zu allen Zeiten haben Menschen im Vertrauen auf Gott das Unmögliche gewagt. George Müller (1805-1898) baute im Glauben an Gottes Allmacht Waisenhäuser in Bristol, William Booth (* 1829) gründete die Heilsarmee und viele große Namen und unzählige Namenlose haben mit Gott als entscheidenden Bezugspunkt den Lauf der Geschichte verändert.

Das Hospital Diospi Suyana ist nicht das erste Missionskrankenhaus, das von überzeugten Christen errichtet wird, und es wird sicher nicht das letzte bleiben. Durch die Jahrhunderte hindurch haben Männer und Frauen die Erfahrung gemacht, dass der Gott aus grauer Vorzeit als eine reale Größe in ihr Leben eingreifen kann.

Was ist der Glaube nun wirklich? Ist er eine autosuggestive Kraft oder eine verlässliche Beziehung zu einem treuen Freund, nämlich Gott? Diese Frage zu beantworten ist die eigentliche Herausforderung unseres Lebens.

Vor 150 Jahren drückte Adolf Krummacher in seinem Gedicht: “Stern auf den ich schaue” sein Verhältnis zu Gott folgendermaßen aus:

Ohne Dich, wo käme Kraft und Mut mir her?

Ohne Dich, wer nähme meine Bürde, wer?

Ohne Dich zerstieben würde mir im Nu

|: Glauben, Hoffen, Lieben. Alles, Herr, bist Du! 😐

Diospi Suyana bedeutet in der Sprache der alten Inkas: Wir vertrauen auf Gott. Also ist die Geschichte unseres Projektes eine Erfahrungsreise mit Gott.

Menschlich gesehen gibt es keine Erfolgsgarantien. Unser Traum in Hochland Perus ein modernes 5-Millionen-Dollar-Krankenhaus zu errichten, klingt wahnwitzig. Aber die dritte Juliwoche 2006 markiert einen wichtigen Meilenstein, denn die Hälfte ist geschafft. Tausende von Freunde und Sympathisanten haben 2,5 Millionen USD an Geld- und Gerätschaften gespendet.

Wir haben uns bei unserer Arbeit nicht auf Regierungen oder große Organisationen verlassen, nur auf Gott. Reicht das aus? Reicht das tatsächlich aus? Sie können in den folgenden Monaten über unsere Web-Seite “live” dabei sein, wenn sich die Antwort herauskristallisiert.