
Was wäre, wenn nicht?
Vor einigen Tagen hörte ich im Deutschlandfunk einen Programmbeitrag über magisches Denken. Gegen Ende der Sendung sagte die Redakteurin sinngemäß: „Es ist eigentlich schrecklich, dass das Universum uns so gleichgültig gegenübertritt!“
Und was sie damit wohl ausdrücken wollte, war die ihrer Meinung absolute Sinnlosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Lieblosigkeit des Weltalls. Als der Verwandte einer guten Bekannten starb, sagte eine Stimme aus der Familie: „Wir kommen aus dem Nichts und wir gehen ins Nichts!“
Ich habe Atheisten nie verstehen können, die dieses sinnentleerte Weltbild fast mit einem gewissen Stolz vor sich hertrugen.
Ob in diesen immensen Weiten uns jemand mit liebevollen Augen betrachtet? Genau das hat Jesus Christus behauptet, als er sagte, es gäbe einen Gott, der uns sogar liebt und retten möchte. Er selbst sei die echte Lösung für unsere menschliche Ausweglosigkeit. – Stellen Sie sich für einen Moment einmal vor, Gott sei wirklich da…mit Vergebung, Trost, echter Lebenshilfe, Geborgenheit und Hoffnung. Alle unsere tiefsten Sehnsüchte würden gestillt. Die Bibel behauptet sogar, Gott habe dieses Gefühl von Ewigkeit in unseren Herzen verwurzelt. Ohne IHN könnten wir gar keinen rechten Frieden finden. Auf unsere tiefsten Bedürfnisse, gäbe es keine Befriedigung.

Freelancerin Carolin George hat für eine ganze Reihe von Zeitungen und Zeitschriften Artikel geschrieben. Seitdem sie unter Protest als Jugendliche der Kirche „für immer“ den Rücken gekehrt hatte, spielte „DER DA OBEN“ in ihrem Leben absolut keine Rolle.
Auf geheimnisvollen Wegen fand sie ihren Weg zum Glauben zurück. In ihrer Biographie „Und dann kam Gott“ beschreibt sie diese unerwartete Entwicklung.
Hier ein Auszug aus ihrem 23. Kapitel „Das Glück“: „Bist du glücklich? Das haben mich früher mal wieder Menschen gefragt. Menschen, mit denen ich zusammenlebte, in einer Wohnung, in einem Leben. Ich konnte damit nie mit „Ja“ antworten…“Glücklich“, antwortete ich dann auf diese Fragen, „glücklich ist so ein großes Wort. Das möchte ich lieber nicht benutzen…glücklich zu sein, war, eine Nummer zu groß für mich. Warum das so war, weiß ich erst jetzt. Seit Gott. Seit mir nach und nach klar wird, wie viel Liebe um mich herum ist; Liebe, die ich erst heute bewusst wahrnehmen kann.
Ihr letzter Satz um Thema „Glück“ lautet: „Niemals hatte ich mir vorgestellt, eines Tages mit Gott glücklich zu sein!“ Soweit Carolin George.
Einfach ist das Leben für niemanden. Wir zittern uns von Woche zu Woche und manchmal wissen wir nicht mehr ein noch aus. Selbst viele Autoren der Psalmen schrien es schon vor tausenden von Jahren in die Nacht hinaus: „Gott, wo bist Du. Ich bin am Ende!“ Beim Blick zurück sehen wir die wunderbaren Fügungen Gottes. Beim Blick nach vorne, könnte uns angst und bange werden. Und dazwischen, nämlich heute, klammern wir uns an IHN mit ganzer Kraft. /KDJ











