Familie Kühling setzt alles auf eine Karte

Ahlener Tagblatt (2)

Und ein Bürgermeister ist beeindruckt

Die Kühlings vergleichen in diesen Tagen die Preise der gängigen Fluggesellschaften. Denn im Januar möchten Michael und Lydia mit ihren vier Kindern nach Peru fliegen. Ihr Ziel: Eine mehrjährige Mitarbeit in der Krankenpflege am Hospital Diospi Suyana.

Ihr Haus haben sie vor kurzem verkauft und in einigen Wochen werden sie sich von ihren Freunden und Verwandten in Deutschland verabschieden. Ihre Kollegen nennen diesen Schritt eine „verrückte Idee mit Potential“ und der Bürgermeister von Ahlen staunt über den Mut der Familie.

Im Frühling 2005 las Lydias Bruder im Internet zum ersten Mal von Diospi Suyana. Er war so fasziniert von der Idee in einem Bergdorf ein modernes Krankenhaus zu errichten, dass er im erweiterten Familienkreis davon erzählte. Die Kühlings haben die Entwicklung bei Diospi Suyana viele Jahre quasi von der Tribüne aus beobachtet. Jetzt steigen sie selbst in die Arena und werden leidenschaftliche Akteure.

Ohne große und kleine Wunder wird es nicht gehen. Noch reicht das Geld nicht und die nächsten Wochen werden sich zu einer echten Zitterpartie entwickeln. Ob der Glaube trägt? Und was werden ihre Gebete bewirken? Seit dem großen Zeitungsartikel im Ahlener Tageblatt vor gut zwei Wochen nehmen viele Ahlener Anteil am Ergehen der Kühlings. Wer möchte, kann über die folgende E-Mail Kontakt zu ihnen aufnehmen. lmkuehling@gmx.de

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