Es muss ein besseres Leben geben als das!

Aber wo?

Julian B. hat Pech gehabt. Oder man könnte sagen, er wurde Opfer des unkontrollierten Straßenverkehrs in Peru, der oft an Wahnsinn grenzt. Das sind die Fakten in aller Kürze: Autounfall irgendwo im Bundesstaat Puno im Oktober 2019. Oberschenkelfraktur links und Unterschenkelamputation einige Zentimeter weiter unten. Der 41-jährige muss die brutale Wahrheit ertragen, dass er für den Rest seines Lebens behindert sein wird.

Julian möchte sich mit seinem Schicksal nicht abfinden. Er sucht eine Prothese, aber die Preise sind für ihn unbezahlbar. Also bastelt er sich mit viel Mühe ein künstliches Bein, das an die Piraten aus der Karibik erinnert. Doch um aufrecht zu stehen, benötig er stets Krücken unter beiden Achseln. Jeder Schritt tut weh. Was unternimmt man nicht alles, um in der Vertikalen zu leben. Drei Jahre vergehen.

Am 21. Juni hielt Orthopädie-Techniker Daniel Müller an der Diospi-Suyana-Schule einen Vortrag über sein Berufsbild. Nicht nur die Schüler im Klassenraum spitzten die Ohren, auch Sozialarbeiterin Flora war völlig gepackt. Wäre das Orthopädie-Zentrum von Diospi Suyana vielleicht die Lösung für ihren Onkel Julian?

Die folgenden Bilder erzählen den Rest der Geschichte. Julian bezahlte einen Bruchteil des wahren Wertes für eine von Profis maßgeschneiderte Prothese. Nun läuft er ohne Gehhilfen und schmerzfrei. Einfach genial! Ein Dankeschön an Daniel Müller und Orthopädiemeister Christian Haupt. /KDJ

Marke Eigenbau
Eine Prothese in bester Qualität
Perfekt. Wir alle gratulieren Julian!
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