Ein unerklärliches Phänomen

Sonntagabend, 27. Dezember. Der Gottesdienst geht in einer kleinen evangelischen Kirchengemeinde zu Ende. Da bittet eine Mutter den Pastor ihren Säugling zu segnen. Der Geistliche kommt dem Wunsch der Mutter gerne nach. Er betet mit Inbrunst um den Segen Gottes für den kleinen Erdenbürger von 12 Tagen.

Was meinen Sie, war dieser Akt nur eine reine Symbolik, pure Zeitverschwendung oder kulturelles Brauchtum?

Im Buch der Bücher berichten die Evangelisten, dass Jesus Kinder aller Altersgruppen gesegnet hat. Bald geht das Jahr 2009 zu Ende. Wir leben in unruhigen Zeiten und viele blicken sorgenvoll in die Zukunft. Auf was wollen Sie sich verlassen?

Bei einer Befragung von mehr als tausend Personen durch das Institut für Demoskopie in Allensbach im Jahr 2005 äußerten 42 Prozent, dass sie in einem vierblättrigen Kleeblatt ein positives Vorzeichen sehen. In den 1970er Jahren waren dies gerade mal 26 Prozent. 40 Prozent halten inzwischen den Anblick einer Sternschnuppe für bedeutungsvoll, gegenüber 22 Prozent vor einem Vierteljahrhundert. Und dass man auf die Zahl 13 achten müsste, glaubten im Jahr 2005 immerhin 28 Prozent – in den 1970ern waren dies nur 17 Prozent.

Eines der bekanntesten Segensworte finden wir im Neuen Testament. Es sind Worte des Apostel Paulus an eine Gruppe von Christen in Griechenland:

„Und der Friede Gottes, der höher ist als alle menschliche Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus!“ Die reale Macht des Segen Gottes zeigt sich in menschlichen Beziehungen, merkwürdigen Zufällen und sogar in einem modernen Krankenhaus vor den Toren der Stadt Curahuasi. Es heißt Diospi Suyana: Wir vertrauen auf Gott.

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