Deutschland und Peru: Der Kampf um unser Logo

Das offizielle Dokument der Designerin liegt vor

Vor einer Stunde holte Dr. John bei einem Notar in Kelkheim ein überaus wichtiges Dokument ab. Es handelt sich um die eidesstattliche Versicherung der Urheberin des Diospi-Suyana-Logos. Die Designerin erklärt in diesem Schriftstück, dass sie selbst und niemand anderes für den Entwurf – bestehend aus einer gelben Sonne und einem roten, rautenförmigen Kreuz – verantwortlich sei. Die vier Seiten der Urkunde tragen die Apostille des Frankfurter Landgerichts.

Seit mehreren Jahren missbraucht die peruanische Klinik „Hampina Wasi“ in der Stadt Andahuaylas das Logo von Diospi Suyana, um mit dem guten Ruf unserer Mission Patienten anzuziehen. Auch in Peru ist unser Emblem markenrechtlich geschützt. Vor zwei Wochen bat Dr. John beim Markenpatentamt „Indecopi“ in Lima um eine zügige Urteilsfindung. Der Missionsarzt äußerte sein Unverständnis über die lange Verzögerung bei der Bearbeitung. Es könne nicht sein, dass ein gemeinnütziges Werk, das weltweit bekannt geworden sei, über vier Jahre auf sein Recht warten müsse. Am 15. Juni hatten die Missionsärzte John den Fall auch der peruanischen Staatspräsidentin Dina Boluarte im Regierungspalast geschildert.

Diospi Suyana und das seit 20 Jahren anerkannte Logo
Die „Clinica Hampina Wasi“ in der Stadt Andahuaylas missbraucht seit über vier Jahren das Logo von Diospi Suyana.
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