
In einer positiven Note
Liebe Freunde, stetiges Wachstum – wünschen wir uns das nicht auch in unserem Leben? In den letzten Wochen konnte täglich ein Wachstum auf der Baustelle beobachtet werden. Die Fotos von gestern sind heute schon nicht mehr aktuell. Ich sende Ihnen mit diesem Bericht also alte Bilder in der Hoffnung, dass Sie sich mit mir über den Baufortschritt auf den Baustellen freuen.
Colegio: Wir haben die Decke über dem Erdgeschoß am Gebäude A betoniert und sind dabei die Bewehrungseisen für die Stützen einzubauen. Decke betonieren bedeutet 28 Bauarbeiter und 2 Bauarbeiterinnen haben in 11.5 Stunden 52 Kubikmeter Beton hergestellt (ungefähr 110 Tonnen), zum Einbauort transportiert und eingebaut und verdichtet. Jeder hat also an diesem Tag ungefähr 3500 kg bewegt. Von Hand, ohne Kran, ohne Betonpumpe.
Am Gebäude B fehlt noch eine Stütze und wenige Quadratmeter Mauerwerk. Hier werden dann nach Beendigung der Maurerarbeiten die Wände vom Fahrstuhl und die Balken eingeschalt und betoniert.
Residencia II: Bei dieser Baustelle sieht man noch nicht so viel. Die Baugrube wurde ausgehoben und der Untergrund für die Fundamentierung verdichtet, was die Tassen in den Schränken vom Hospital zum Klappern gebracht hat. Der Bautrupp bereitet zurzeit die Bewehrungskörbe für die Stützen, die mit den Fundamenten verbunden werden, vor.
Christliche Begegnungsstätte: Hier werden Arbeiten an den Decken und Wänden im großen Saal ausgeführt. In der Werkstatt wird derzeit das Parkett vorbereitet zum Verlegen. Soweit es neben den „normalen“ Instandhaltungsarbeiten möglich ist, werden Malerarbeiten, Sanitärarbeiten und Elektroarbeiten erledigt.
In einer alten Tankstellenwerbung hieß es „Es gibt viel zu tun – packen wir’s an“ und das tun die fleißigen Frauen und Männer von der Instandhaltung (Mantenimiento) und vom Bau (Construcion) auch! In diesem Sinne
Saludos de Curahuasi, Christian
(Legende Bild oben: Mit 2 Teams am Mischer und Seilwinde wurde der Beton hergestellt.)


















