Vor zwanzig Jahren auf der Baustelle

Wir hatten keine Ahnung, was uns erwarten würde

Erdarbeiten Tag für Tag und Woche um Woche. Rund 350.000 Kubikmeter wurden bewegt. Oft sah man lange keine Fortschritte. Immer zum Monatsende mussten wir eine Summe von etwa 100.000 USD an die Baufirma Constructec überweisen. Weder in unseren Infobriefen noch in den öffentlichen Vorträgen baten wir um Geld. Wir erzählten eine Geschichte des Glaubens und beteten nachts um die Wunder Gottes.

Hätten wir gewusst, wie schwer und steinig der Weg werden würde, vielleicht hätten wir aufgegeben. Aber tatsächlich spürten wir die innere Gewissheit, Gott würde am Ende alles zum Guten wenden. Als unser Consulting Partner fungierte Bauingenieur Udo Klemenz. Er und seine Frau Barbara waren am 3. August 2005 mit den Johns in Peru eingetroffen.

Hätte Gott nicht tausendmal seine Hand über uns gehalten, wäre alles in Bausch und Bogen gescheitert. Aber der Allerhöchste ließ uns nicht hängen. Das Ergebnis wurde eines der modernsten Missionskrankenhäuser weltweit mit den besten Preisen für die Ärmsten. Zehn Staatschefs bzw. First Ladys hörten die Geschichte persönlich aus dem Munde der Missionsärzte. Und unzählige Millionen sahen den Krimi in 122 TV-Berichten. Die Frage war stets: Ist das noch Gottvertrauen oder eher Wahnsinn. /KDJ

Ein künstliches Plateau mit Terrassen wurde angelegt.
Eine schier unvorstellbare Handarbeit an Mauern, die mehrere hundert Meter lang waren
Eine Art Materialsieb. Hinten sieht man die Wasserzysterne.
Eine leere Plattform. Am Hang wurde gebaggert.
Klicken Sie hier, um auf den Login- oder Registrierungs-Cheese zuzugreifen