
Mutter und Tochter im Hospital Diospi Suyana
Die Stimmung im Arztzimmer von Dr. Martina John ist nicht schlecht. Hier darf sogar gelacht werden. Eigentlich ist der Anlass gar nicht so lustig. Die 13-jährige ist krank und bedarf dringend einer Behandlung. In Arequipa, der zweitgrößten Stadt Perus, wurden an einer Privatklinik zwar wichtige Untersuchungen durchgeführt und abkassiert wurde auch, aber die benötigten Medikamente verschrieb man nicht.
So reiste die Quechuafrau mit ihrer Tochter den weiten Weg von Puno zum Hospital Diospi Suyana. Und wenn die beiden den Heimweg antreten, besteht große Hoffnung auf Linderung der Beschwerden. Dank der Medizin aus der Krankenhausapotheke. „Wir sind heute das erste Mal am Missionsspital“, sagt die Mama. Wenn es der jungen Patientin bald besser gehen sollte, ist es nur eine Frage der Zeit, dann kommen auch die Verwandten, Freunde und Nachbarn. Die beste Werbung für unser Spital ist nämlich die von Mund zu Mund.
Anmerkung: Bis zum 31. Juli hatten wir über 85.000 Patientenbesuche aus dem Bundesstaat Puno registriert. /KDJ











