Mein Auto muss zum Arzt

Kein Arzt konnte Walter Enders helfen

Der rote Duster ist gar nicht mein Auto, sondern er gehört dem Verein. Er ist eine der besten Investitionen, die Diospi Suyana e. V. in den letzten Jahren in Deutschland getätigt hat. Mit seinem LPG-Tank spare ich fast 50 % der üblichen Spritkosten. In den vergangenen zwei Wochen schrubbte der Billigwagen 5000 km. Man könnte ihn als ein Arbeitstier beschreiben, dabei gleicht er eher einem Menschen. Er hat nämlich seine Launen und Macken. Mal geht der Tankdeckel nicht auf, mal streikt die Soundanlage. Das Geräusch an der Antriebswelle ist ein Beweis mehr, dass auf dieser Welt so gut wie nichts perfekt funktioniert. Nun „sitzt“ er im Wartesaal einer Frankfurter Arztpraxis mit dem Schild „Renault“ über der Eingangstür. Die Riege der Auto-Mediziner wird ihm heute helfen, da bin ich mir ganz sicher.

Für Walter Enders kam jede ärztliche Hilfe zu spät. Seit über 30 Jahren war der fleißige Mann aus Ost-Deutschland irgendwie eine feste Größe in meinem Leben. Von der frühen Kindheit bis zu seinem Tod machte Walter Schweres durch. Im Gefängnis saß er auch wegen versuchter Republikflucht. Eines Tages ging er in einen Gottesdienst und hatte das intensive Gefühl, dass der Pastor auf der Kanzel Details aus Walters Leben erzählte. Natürlich kannte der Geistliche den Thüringer gar nicht, sondern der „Heilige Geist“ (= die reale Kraft Gottes) war mächtig am wirken. In jener Stunde vertraute sich der Hoffnungslose dem Gott der Liebe an und erhielt eine Hoffnung, die er bis zu seinem Tod nie mehr verlor. Schlaganfälle und eine Serie von Operationen brachten den freundlichen Mann an den Rand des Erträglichen. Am 17. September wurde Walter von seinen Leiden erlöst.

Solange ich mich erinnern kann, schlug sein Herz für Diospi Suyana. Im Sommer 2005 hatte er sogar  ein übernatürliches Erlebnis, das in den folgenden Jahren über 20.000 € in die Kasse von Diospi Suyana spülte. Der Link erzählt die Geschichte, die im zweiten Buch über Diospi Suyana in voller Länge dokumentiert worden ist.

Auf der Rückseite der Sterbeanzeige steht: „Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um dich und sprach: ‚Komm heim!“

Ob es die himmlische Heimat wirklich gibt? Was meinen Sie? Am Montag berichtete mir ein Atheist in Lübeck von seiner Mutter. Für Gott hatte sie sich nie interessiert, aber jetzt in ihren 80ern geht sie regelmäßig in die Kirche. Warum erst so spät? Gott bietet uns doch heute seine Freundschaft an. Trost, Lebenshilfe und Orientierung – das ist eine ganze Menge. Als Krönung finden wir einen Lebenssinn und sogar Hoffnung. Die Erfahrungen bei Diospi Suyana und im Leben von Walter Enders zeigen eindrücklich, dass der Glaube kein Stimmungsaufheller aus dem Drogenlabor ist. Und weil Gott real handelt, lohnt es sich den Dacia Duster mit dem Bleifuß anzutreiben, damit alle es hören. Von Lübeck bis München und von Tuttlingen bis Goslar.

Was sagte der Nazarener zu den geschundenen und vom Leben gebeutelten Unterdrückten Palästinas vor 2000 Jahren? „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben!“

(Erklärung: Jesus Christus wuchs in der Stadt Nazareth auf. Deshalb wird er von vielen als der Nazarener bezeichnet. Andere Namensgebungen sind: Der Sohn eines Zimmermanns, Retter der Welt, Sohn Gottes, Heiland…)

Walter Enders – ein Freund von Diospi Suyana
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