Grenzgänger zwischen den Welten

Die Kinder von Missionaren werden auch als „Third Culture kids“ bezeichnet (Kinder einer 3. Kultur).

Sie sind überall und doch nirgends zu Hause. Natalie John, die Tochter der Missionsärzte John, sagte neulich: „In Peru fühle ich mich als Deutsche und in Deutschland als Peruanerin!“

Damit eine gute schulische Ausbildung gewährleistet ist, müssen sich die Eltern oft den Kopf zerbrechen.

Natalie John besuchte eine peruanische Schule, nahm aber auch an einigen Kursen der deutschen Fernschule teil. Nun befindet sie sich auf dem Weg nach Florida um in Leesburg für ein Jahr eine High School zu besuchen. Leider ist der Englischunterricht in Peru nicht zufriedenstellend.

Missionarskinder müssen oft Abschied nehmen. Sie halten Kontakte zu Freunden, die auf der anderen Seite des Ozeans leben. Sie sind sehr anpassungsfähig und kennen keine Berührungsängste. Am Ende werden sie zu Kosmopoliten und haben einen weiten Horizont.

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