Erst 16 Jahre alt und im Begriff zu versterben

Die Intensivstation des Hospitals rettet einem Teenager sein Leben

Erfahrene Mediziner merken oft schon aus einer gewissen Intuition heraus, wenn ein Mensch in Lebensgefahr schwebt. Der Sechzehnjährige wurde von einer anderen Gesundheitsstation mit der Bitte um ein Kopf-CT an unser Spital gebracht. Er war kaum noch ansprechbar und lag völlig kraftlos auf der Trage. Die Untersuchungen des Gehirns zeigten allerdings keine innere Blutung wie befürchtet. Es waren dann die Laboruntersuchungen, die Licht ins Dunkel warfen. Sie führten auch zur sofortigen Verlegung des jungen Patienten auf unsere Intensivstation. Er litt an einem neu diagnostizierten Diabetes Mellitus. Der Stoffwechsel war völlig übersäuert. PH: 6,9 (Normal: 7,4)

Es sollte über einen Tag dauern bis die therapeutischen Maßnahmen den Patienten aus seiner überaus kritischen Phase herausholten. Notfallmediziner Dr. Benjamin Zeier und Kinderarzt Dr. Oliver O’Neill verbrachten mit dem Intensivteam bange Stunden am Intensivbett. Mit Erfolg! Nun ist der Teenager gerettet. Es ist nicht schön mit so einer chronischen Diagnose wie „Diabetes“ leben zu müsssen. Aber es ist ein Grund zur Dankbarkeit, wenn man leben darf. Und genau das ist hier der Fall.

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