
Am Flughafen von Dallas bei Nacht
Gegen 22 Uhr am Sonntagabend war meine kleine Welt noch in Ordnung. Doch die E-Mail der Lufthansa um 22:15 Uhr machte alle meine schönsten Reisepläne zunichte. Mein Direktflug nach Dallas reihte sich ein in die lange Liste von tausenden Flügen, die sang und klanglos gestrichen wurden.
Doch irgendwie ging es am Morgen doch über den Atlantik – nach Houston. Allerdings gab es bei den Anschlussflügen dann wieder Probleme. Gegen 20 Uhr buchte man mich dankenswerterweise auf eine Maschine der United Airlines nach Dallas und ich war endlich da, wo ich hinwollte.
Natürlich hatten die Mietwagenfirmen längst geschlossen und so saß und schlief ich im größten Hotel der USA in dieser Nacht – in einem der unzähligen Wartesäle der internationalen Drehscheibe DFW.
Na ja, wenn der Schneesturm die Hälfte der US-Amerikaner betrifft, betrifft er halt auch einen Deutsch-Peruaner auf Reisen. Kein Drama. Die Übernachtung am Flughafen ist zwar ungemütlich aber unschlagbar billig. Und der Anlass meines Abstechers nach Texas ist ohnehin ein guter. Wie die Dinge liegen wird ein internationaler Verlag das vierte Buch „Ein Experiment mit Gott“ auf Spanisch und auf Englisch verlegen. Deshalb freue ich mich trotz aller Widrigkeiten über die neue Möglichkeit im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten „USA“. /KDJ












