
Ein Trümmerbruch des Fersenbeins: OP mit einem erstaunlichen Ergebnis
Unfallhergang: Edgar Torres stürzt bei der Arbeit drei Meter in die Tiefe und landet auf den Beinen. Sofort verspürt er starke Schmerzen im linken Fuß. Das Fersenbereich wirkt deformiert. Der Fuß schwillt stark an und es blutet aus der Wunde.
Untersuchungen am Hospital Diospi Suyana: Röntgen- und CT-Aufnahmen zeigen einen offenen Trümmerbruch des Fersenbeins. (Hinweis für Experten: Nach der unfallchirurgischen Fachliteratur ist dieser als „Sanders Typ IV“ zu klassifizieren und mit einer „sehr schlechten Prognose“ vergesellschaftet)

Entscheidungsfindung des Patienten: Edgar Torres gehört zu den wenigen Peruanern mit einer Krankenversicherung. Auf Nachfrage in Lima wird ihm allerdings dringend abgeraten diesen komplizierten Bruch in einem der Spitäler in der Hauptstadt durchführen zu lassen. Er bittet um die Operation durch Dr. Fritz Meiswinkel am Missionsspital Diospi Suyana.
OP-Vorbereitung: Zwei Wochen wird das Bein im Bett hochgelagert bis die Ferse abgeschwollen ist.

Operation: In einem 4-stündigen Eingriff bringt unser Traumatologe den Trümmerbruch wieder in die korrekte anatomische Position. Erst wird der Bruch mit Drähten fixiert und dann dauerhaft mit Titanimplantaten stabilisiert. Der entstandene große Knochendefekt lässt sich mit Knochenersatzmaterial füllen.
Ergebnis: Entgegen aller Prognosen ist Gott sei Dank alles gut verheilt und der Patient kann laut eigenen Angaben seinen Aktivitäten ohne Einschränkungen nachkommen.
Gratulation!!













Wow! Großartiges Ergebnis!
Congratúlaciones!