Sechs Lichter in einer dunklen Welt

 

Wir haben die Hoffnung noch lange nicht verloren

Die Nachmittagssonne bringt die Kirchenfenster zum leuchten. Über 3000 Einzelteilchen bilden die Bleiverglasung der 20 Kunstwerke. Das Buntglas und die Bleiprofile wurden von deutschen Firmen gespendet. Ein katholischer Künstler aus Peru schuf die Entwürfe zum Nulltarif. Und vier Meister aus diesem Gewerbe arbeiteten zum halben Preis. Unsere Krankenhauskirche ist ein Geschenk des Himmels, das den Besuchern einen Blick in eine andere Dimension öffnet. Es ist der Ort, wo Gott alle unsere Tränen abwischt und wo Liebe und Gerechtigkeit regieren.

Verwaltungsdirektor Louis Fischer erzählt im vollen Amphitheater aus seinem Leben.

Tausende Jugendliche sitzen im Amphitheater und hören in einer nächtlichen Konzertpause die Lebensgeschichte von Louis Fischer. Im Hintergrund leuchtet das Logo „Luz = Licht in den Andes“.  Der begnadete Verwaltungschef von Diospi Suyana spricht von einer Tragödie in seinem Leben. In dieser Dunkelheit war es der Glaube, der wie ein Lichtstrahl Hoffnung gespendet hat.

Die Nachmittagssonne vor vier Tagen über dem Canyon des Apurimac-Flusses

Die Natur von Curahuasi. Am Boden des 1000 Meter tiefen Canyons fließt der Apurimac dem Amazonas entgegen. Die Sonne am Himmel zeigt, wie schön Gott diese Welt geschaffen hat. Wir Menschen sind fleißig dabei, sie zu verschmutzen und zu zerstören. Die Bibel spricht von einer zukünftigen Welt, die Gott für all jene vorbereitet hat, die ihm vertrauen.  Dort können Egoismus, Hass und Perversion keinen Schaden mehr anrichten.

Dr. Yesmi Ortega in der endoskopischen Abteilung.

Die peruanische Ärztin Yesmi Ortega führt eine Magenspiegelung durch. Ein Fernsehbericht über Diospi Suyana motivierte sie vor vielen Jahren Medizin zu studieren. Ihr Gehalt ist nicht hoch, aber sie identifiziert sich voll und ganz mit unserem Krankenhaus, das der armen Landbevölkerung dient. Die Menschen in ganz Peru kennen Diospi Suyana aus 72 TV-Reportagen. Und in allen Kommentaren wird das Missionsspital als ein Hoffnungsschimmer beschrieben. Der bekannteste TV-Moderator Perus Nicolás Lúcar sprach im September 2022 in seiner Show über Diospi Suyana. Der bekennende Atheist sagte sinngemäß: „Ich war beim großen Jubiläum des Missionskrankenhauses dabei. Die Mitarbeiter von Diospi Suyana haben eine Kraft, die den Egoismus überwunden hat!“

Die christliche Rockgruppe Rescate beim Festival Luz en los Andes.

Rockmusik auf der großen Bühne im Amphitheater bei „Luz en los Andes“. Die Argentinier der legendären Band Rescate spielen als echte Hoffnungsbringer zur Ehre Gottes. Bevor sie die Bühne betraten, bildeten sie im Backstage-Bereich einen Kreis und baten um den Segen Gottes. Das Jugendfestival von Diospi Suyana generierte im April 2026 über 4,3 Millionen Aufrufe in den sozialen Medien.

Eine geheilte Frau schaut überrascht in das Gesicht Jesu Christi. Der Jesus-Film ist das erfolgreichste Filmprojekt aller Zeiten.

Etwa 7,5 Milliarden Menschen haben in den letzten 45 Jahren den Jesus-Film gesehen. Er liegt in 2000 Sprachen vor und erzählt die Botschaft von Jesus nach dem Lukasevangelium. Der Film läuft in den Wartesälen des Spitals von Montag bis Freitag in den Sprachen Spanisch und Quechua. Unser Computersystem hat bisher über 646.000 Patientenbesuche registriert. Da die meisten Kranken von ihren Angehörigen begleitet wurden, haben tatsächlich Hunderttausende diese 90 Minuten im Hospital Diospi Suyana anschauen können.

Ist Diospi Suyana ein humanitäres Werk? Selbstverständlich ist es das. Am Spital bieten wir den Hilfesuchenden Hightech-Medizin ohne Gewinnabsichten an. Die Gebühr für ein Arztgespräch liegt bei 4 Soles (1 Euro). Aber Diospi Suyana ist in vielen Ländern in erster Linie als „Das Krankenhaus des Glaubens“ bekanntgeworden. Seine wunderbare Entstehungsgeschichte und die Unterstützung durch Christen aus den unterschiedlichsten Konfessionen spricht von einer Realität, die wir in den Nachrichten und Medienportalen kaum finden werden. Wo Menschen durch die Kraft Gottes die Liebe leben, entsteht etwas völlig Neues. Als Nachfolger des Auferstandenen wollen wir so handeln, wie er es uns vorgelebt hat. Manchmal gelingt uns das und oft leider auch nicht. Aber wenn wir Jesus Christus im Blick haben, strahlt im übertragenen Sinne die Sonne doch ziemlich hell. /KDJ

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