„Don David, weinen Sie nicht!“

Ein Quechua-Mann schöpft Hoffnung

Don David ist ein einfacher Bergbauer und er weiß genau, was es bedeutet „im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen“.  So steht es seit alter Zeit geschrieben im Buch der Bücher.  Seine Autoimmunerkrankung (Sklerodemie) beinträchtigt sein Leben sehr. Offene Geschwüre an beiden Beinen machten die Feldarbeit zur Qual. Seine Enkeltochter brachte ihn gelegentlich zur Behandlung ins Missionskrankenhaus. Wenn er langsam durch den Gang zum Arztzimmer von Dr. Martina John schritt, stützte er sich immer auf seinen rustikalen Holzstock.

In seinem Fall war die Therapie der Sklerodermie nicht einfach. Die resistenten Keim in seinen Wundern erforderten zudem eine Antibiotikakombination, die seine Nieren in Mitleidenschaft zog. Ohne eine stationäre Aufnahme mit Überwachung im Krankenhausbett würde es nicht mehr gehen. Doch als Don David das hörte, musste er herzzerreißend weinen. „Meine Kinder haben mir gesagt, sie haben kein Geld für eine Behandlung im Krankenhaus. Was soll ich nur machen?“

Seit einer Woche liegt David auf der Krankenstation. Gutes Essen, regelmäßige Wundreinigungen, Laborkontrollen und die intravenöse Gabe von Medikamenten haben seinen Zustand deutlich gebessert. Er hat noch des Öfteren geweint, wegen der Rechung, obwohl Dr. Martina John ihm immer und immer wieder versichert hat, dass die Kosten vom Krankenhaus übernommen werden. So langsam beginnt er meiner Frau zu vertrauen.

Da unsere Patienten im Durchschnitt nur ein Drittel der realen Marktpreise bezahlen, wird eigentlich jeder Patient durch Diospi Suyana finanziell unterstützt. Aber einige wie Don David kriegen das Komplettpaket zum Nulltarif. Und genau für solche armen Menschen wie ihm haben wir das Hospital Diospi Suyana gegründet. Und es ist für uns eine enorme Befriedigung zu sehen, dass unser Modell eines Wohltätigkeitsspitals seit 18 Jahren so gut funktioniert. Diese totale Zuwendung galt nicht nur einigen wenigen, sondern mittlerweile Hunderttausenden, die hilfesuchend an unsere Tür klopften. Wir danken Gott dafür und natürlich auch unseren Spendern auf der ganzen Welt. /KDJ

Klicken Sie hier, um auf den Login- oder Registrierungs-Cheese zuzugreifen