Das ist die Zukunft

Ein Vorgeschmack davon in der Stadthalle Frankfurt-Zeilsheim

Es ist eine lange Tradition. Jedes Jahr im Januar beten Christen im Rahmen der Evangelischen Allianz in unzähligen Versammlungen rund um den Erdball. Es sind Menschen, die Gott ernst nehmen und mit ihm real rechnen. Die Bewegung zählt 600 Millionen Menschen aus vielen evangelischen Landes- und Freikirchen. Zur Abschlussveranstaltung trafen sich heute Morgen auch in Deutschland Tausende von Christen zum gemeinsamen Bekenntnis.

Die Zeilsheimer Stadthalle ist überfüllt. Während des zweistündigen Gottesdienstes gibt es nur noch Stehplätze. Die Predigt hält Johannes Hartl aus Augsburg. Der Katholik lenkt in seinen Ausführungen den Blick der Zuhörer auf die Größe Gottes. Vor zwei Wochen trafen sich zur „Mehrkonferenz“ in Augsburg über 10.000 evangelische und katholische Christen. Ermutigt und motiviert fuhren sie danach wieder in ihre Heimatstädte, um als Nachfolger Jesu – also als Christen – aktiv zu leben.

Das Modell Zukunft hat längst begonnen. Christen aus allen Konfessionen finden sich zusammen. Keine Worthülsen werden ausgetauscht oder Gefühlsduseleien gefeiert. Nein, im Zentrum steht Gott, der in Jesus Christus zeigte, wie er ist. Der Mann am Kreuz und sein leeres Grab sind die Symbole unserer Überzeugung. Wir reichen uns die Hände und machen uns gerne die Hände schmutzig. In Krankenhäusern, Obdachlosenheimen, Schulen und Waisenhäusern. Weil wir eine Hoffnung haben. Genau deswegen. /KDJ

Johannes Hartl (rechts). Jung, dynamisch und gläubig
Auf der Leinwand ist die Erdkugel abgebildet. Im Zentrum sieht man Peru.
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