Brain drain bei Diospi Suyana

Dieser Umbruch ist eine echte Herausforderung

Am Sonntag wurden gleich zehn lang gediente Mitarbeiter verabschiedet. Sie werden in den nächsten Wochen Curahuasi verlassen und die Heimreise antreten. In den letzten Jahren haben sie sich mit dem größten Enthusiasmus in wichtigen Schlüsselpositionen für Diospi Suyana eingesetzt. Der Verlust an geistigem Potential an Krankenhaus und an der Schule ist immens. Da fragt man sich, wie das nur werden soll.

(V.l.n.r.) Der Bauingenieur Udo Klemenz und seine Frau Barbara sind aus der Geschichte von Diospi Suyana gar nicht wegzudenken. Eine Woche nach der Zehnjahresfeier werden sie nach Deutschland zurückkehren. Der Medizintechniker Markus Rolli und seine Frau Julianna (Lehrerin) brachten es mit ihrem unermüdlichen Einsatz auf fast sechs Jahre in Peru. Verwaltungsleiter Stefan Seiler (oben mit Mikro in der Hand) und seine Frau Tabea (Logopädin) hinterlassen ein Loch, das nur schwer zu füllen sein wird. Dr. Ilse Schütze und ihr Mann Peter (Hausmeister) fanden im Team wegen ihrer Flexibilität und ihres Engagements volle Anerkennung.

Physiotherapeutin Hanna Fries (unten ganz links) und Anästhesieschwester Dana Hennig (unten vierte v. links) waren Mitarbeiter ohne Fehl und Tadel, die wir alle vermissen werden.

Einerseits bleibt ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit für die geteilte Zeit. Andererseits drücken die Sorgen vor den möglichen Schwierigkeiten, die der Weggang unserer Freunde für das Werk Diospi Suyana auslösen könnte. So erinnern wir uns wieder einmal an Gott, der alles weiß und alles kann. Mit seiner Hilfe werden viele über sich hinauswachsen und die Arbeit wird weitergehen. /KDJ

Sieben FSJ’ler packen bald ihre Sachen. (V.l.n.r.): Louis Fischer, Carl Sturm, Philomena Rambach, Prisca Seidel, Sophia Leihkauf, Emily Speidel und Arne Lütjohann

Die FSJ’ler haben sich während der vergangenen 12 Monate mit Bravour geschlagen. Sie werden im August durch eine neue Gruppe ersetzt werden.

Das Fest im Garten des Kinderhauses von Diospi Suyana. Im Schein der Abendsonne kamen leicht melancholische Gefühle auf.
Zünftige Blasmusik brachte alle wieder auf positive Gedanken.
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