
September bis Dezember
Die letzten vier Monate des vergangenen Jahres waren geradezu phänomenal. Alle Arbeitszweige wuchsen über sich hinaus.

Am 9. September erhielt Don Santurnino seine Fußprothese. Er war 1.323 Kilometer aus dem Regenwald angereist. Die Orthopädie-Werkstatt unter Leitung von Christian Haupt hat Patienten aus allen 24 Bundesstaaten mit Arm- und Beinprothesen versorgt. Es ist die modernste Einrichtung ihrer Art in ganz Peru.

Die Aumund Foundation mit Sitz in Rheinberg unterstützt unsere Arbeitsfelder in Peru wieder nach Kräften. Ein kombinierter Laser für die Augenklinik und eine Reinigungsmaschine für chirurgische Instrumente konnten bestellt werden. Außerdem beteiligt sich die Foundation an den Ausbildungskosten junger peruanischer Ärzte am Missionskrankenhaus.

Vom Freitagnachmittag, den 20. September 18 Uhr bis zum Samstagnachmittag 18 Uhr führte das Diospi-Suyana-Medienzentrum einen Gebetstag für Peru durch, an dem sich 115 Radiofrequenzen aus allen 24 Bundesstaaten Perus beteiligten. Ebenfalls dabei waren Radiosender aus Chile und aus El Salvador.
Das Programm bestand aus Gebeten, ausgesuchten Texten, Bibelworten und Musik. Die Idee für dieses Mega-Events stammte von Doris Manco, der Leiterin von Diospi-Suyana- Radio/TV. Die Koordinierung oblag Daniel Choqque.


Im Oktoberheft plazierte die englische Zeitschrift „Good News“ Diospi Suyana auf ihrer Titelseite und auf Seite 2. Die Überschrift trifft es auf den Punkt: „Krankenhaus der Unmöglichkeit überlebt durch das Gebet!“
Während seiner beiden Englandreisen im Mai und im November sowie durch die Medien erreichte Dr. John rund 450.000 Briten. Besonders die Radiointerviews in Sheffield bei Trans World Radio und in London bei Premier Christian Radio hatten eine enorme Breitenwirkung.

Prof. Ludwig Georg Braun (links) öffnete am 7. Oktober die Tür zu seiner Tochter Anna Maria Braun, die als Vorstandsvorsitzende (CEO) das Medizintechnologieunternehmen B. Braun führt. Der Beitrag von B. Braun ist wichtig. Das Unternehmen spendet seit vielen Jahren unter anderem dringend benötigte chirurgische Instrumente, Infusionspumpen und Materialien für den täglichen Krankenhausbedarf.
„Ihre drei Bücher habe ich gelesen“, sagte der mehrfach preisgekrönte Industrielle, „sie stehen ordentlich auf meinem Bücherregal!“ – „B. Braun lässt ihre Freunde nicht im Stich“, bermerkte die Vorsitzende sinngemäß zum Abschied. „Wir werden Diospi Suyana auch weiterhin unterstützen!“

Unter Leitung der spanischen Schauspielerin Marta Miranda aus London führten 250 Kinder der Diospi-Suyana-Kinderclubs ein Musical über das Leben Jesus auf. Ein unvergessliches Erlebnis.


Der sechste Arbeitsbereich von Diospi Suyana wird Freizeiten und Seminare für alle Generationen anbieten. Der Rohbau ist abgeschlossen. In den nächsten Monaten steht der Innenausbau an. Mit Tobias und Marielene Lächele haben wir ein fähiges Leiterehepaar gefunden.

Im September und Oktober 2024 gewann Diospi Suyana zwei wichtige Rechtsstreitigkeiten mit Hilfe der Kanzlei Olaechea. Dr. Jose Antonio Olaechea leitet das älteste Anwaltsbüro Perus. Seit dem 22. Oktober 2009 vertreten die Anwälte der Rechtsfirma Diospi Suyana. Damals hatte Dr. Olaechea einen Vortrag über unsere Mission erlebt. Spontan entschied er sich, die Arbeit unserer Mission Pro-bono zu vertreten. Rund 15 gewonnene Fölle sprechen von der hohen Qualität ihrer Beratung – und das kostenlos!

Am 27. November 2024 empfing Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Gewinner des Zukunftspreises 2023 sowie die Missionsärzte Dres. John und Olaf Böttger. Auch zugegen war Elisabeth Staudinger, Mitglied des Vorstands der Siemens Healthineers AG und der peruanische Botschafter .
Dr. Stefan Biber, Dr. David Grodzki und Prof. Michael Uder übergaben ihr volles Preisgeld an Diospi Suyana für die Anschaffung eines neuen MRTs. Eine Spende, die vom Siemenskonzern enorm aufgestockt wurde.

Die Audienz mit dem Bundespräsidenten war für Diospi Suyana eine besondere Auszeichnung. Frank-Walter Steinmeier hörte eine Zusammenfassung der Geschichte von Diospi Suyana. Auf Empfehlung des Bundespräsidialamtes trugen die Missionsärzte John ihre Bundesverdienstkreuze, die ihnen der Bundespräsident sechs Jahre zuvor verliehen hatte.

Die Jugendlichen auf dem Bild wurden im März 2014 in die erste Klasse der Unterstufe (Primaria) eingeschult. Sie haben 11 Jahre Schulausbildung am Colegio Diospi Suyana genossen.

Jesus Christus sagte: „Ich war im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht!“ Dieser Aufforderung Jesu folgtend besuchten Missionare und peruanische Mitarbeiter von Diospi Suyana das größte Gefängnis des Bundesstaates Apurímacs.
Was für ein Jahr? Gemeinsam mit allen Freunden weltweit danken wir Gott mit dem Psalm 34. Gesungen vom Brooklyn Tybernacle Choir in New York.











