Eine gewaltige Kraftanstrengung für die nächsten fünf Monate

Vier Bauprojekte sind kein Pappenstiel

Liebe Freunde, zu meinen drei Bauprojekten ist zwischenzeitlich ein viertes, Erweiterung Amphitheater, dazugekommen, so dass für die Berichterstattung zu wenig Zeit übrig blieb. Passiert ist in den letzten Wochen einiges. Mittlerweile sind wir in der Regenzeit und ich bin dankbar, dass die Baustellen noch nicht im Schlamm versunken sind. Ob eure Gebete damit etwas zu tun haben?

Auch zwischen den Jahren werden die Arbeiten weitergehen. In Perú ist nur der 25. Dezember und der 1. Januar ein Feiertag. 

Colegio: Am Gebäude A ist die letzte Decke betoniert und wird noch vor Weihnachten ausgeschalt. Wenn die Schalung für die Decke verschwunden ist, werden die Brüstungen am „Laubengang“ gemauert und dann beginnt der „Großputz“, um die Wände zu verputzen.

Auch am Haus B kommen wir mit den verbliebenden 12 Bauarbeitern voran. Zurzeit wird der Aufzug eingeschalt, um das letzte Stück zu betonieren. Parallel dazu werden die restlichen Stützen und die Balken betoniert. Durch den Fortschritt bei den Maurerarbeiten zeichnen sich auch hier die Räume mit den Türen und Fenstern ab. Die Betonage der letzten Decke ist erst für das kommende Jahr vorgesehen.

Wir haben begonnen eine Firma zu suchen, die die Dächer errichtet. Das Vergabeverfahren läuft etwas anders als in Deutschland. Es werden Firmen direkt angefragt und anhand der Pläne geben sie dann ein Angebot ab.

Bis Weihnachten wird auch die Umzäunung des Grundstückes fertig sein und wir können dann beruhigt Material auf dem Grundstück lagern.

Residencia II/Gästehaus: Zurzeit sind auf der Baustelle etwa 30 Mann beschäftigt, was die Bauüberwachung zu einer Herausforderung macht, um nicht Details, die später viel Geld kosten, zu übersehen. In der kommenden Woche wird die Decke über dem Obergeschoß betoniert und dann das Dach aufgerichtet. Die Dachbinder liegen bereits zum Einbau bereit. Im Obergeschoß ist der Grundriss nun klar erkennbar und wenn nicht die vielen Stahlstützen für die Deckenschalung herumstehen würden, hätte man schon einen schönen Ausblick über das Hospital auf die Anden. Der Baukonstruktion ist es geschuldet, dass bislang noch nicht mit den Grundleitungen und der Bodenplatte begonnen werden musste. Die Grundleitungen sowie das gesamte Erdgeschoß können nun regenunabhängig gebaut werden. Für mich eine interessante Bauweise. Trotzdem wird der Rohbau bis Weihnachten nicht abgeschlossen sein. (Bild siehe oben)

Christliche Begegnungsstätte/Freizeitheim: Der Boden im großen Konferenzsaal ist verlegt und in diesen Tagen werden die Dielen der hinteren Balkone fertiggestellt. Der nächste Container bringt dann die Geräte für die Großküche im zweiten Stock.

Amphitheater: Das Amphitheater soll um auf 5.000 Plätze erweitert werden. Bei so vielen Besuchern spielt der Sicherheitsaspekt der Stahlkonstruktion natürlich eine bedeutende Rolle. In meiner Analyse der Statik konnte ich auf einige Schwachstellen hinweisen, die jetzt während der Bauphase beseitigt werden.

Ich bedanke mich für euer Interesse, wünsche euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und danke euch, wenn ihr auch weiterhin die Bauaktivitäten von Diospi-Suyana im Gebet mittragt.

Saludos, Christian

Schule: Still ist es am Gebäude A geworden – bis die Decke ausgeschalt werden kann.
Am Gebäude B wächst der Fahrstuhl in die Höhe und Mauern, Balken und Stützen werden hergestellt.
Gästehaus: Blick durch den Speisesaal auf die Anden
Gäudegröße der Residencia II zeichnet sich langsam ab.
Freizeitheim: Schöne kleine Balkone im Kolonialstiel. Die Dielen passen genau.
Ein ordentlicher Gesamteindruck
Das Amphitheater: Hier wird es in wenigen Tagen so richtig rund gehen. Eine Stahlkonstruktion, die 5.000 Menschen vor Wind und Wetter schützen soll.
1 Antwort
  1. Bernhard Seifert

    Wir können nur den Hut ziehen, was ihr in dern letzeten Monaten alles angefangen habt und versucht noch durchzuziehen. Allerdings beschleicht uns manchmal der Gedanke, ob es nicht zu gross gezogen wird? Sicher wird manches gebraucht, aber mit der direkten Krankenhausarbeit hat das ja fast nichts mehr zu tun. Wir freuen uns natürlich mit wie alles wächst. Aber das Bauen ist das Eine und das erhalten das Andere. Wir können nur wünschen und hoffen, dass Gott beiders schenckt, das Wollen und Vollbringen.
    Gesegnete Weihnachten und viel Kraft, Bewahrung und Gottes Geleit in allem euren tun.
    Für 2026 dann einen guten Verlauf und Vollendung der Bauarbeiten – ohne Unfall, ohne Baufehler- und Mängel!
    Gott segne die Arbeit weiterhin, eure Bernhard und Margit Seifert aus dem schönen Vogtland!

Klicken Sie hier, um auf den Login- oder Registrierungs-Cheese zuzugreifen