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Radio Diospi Suyana

DS-Mitarbeiter verpassen Anschlussflug in Toronto

Kurz nach Mitternacht sollte eine Maschine der Air Canada mit den Diospi Suyana-Freiwilligen auf dem internationalen Flughafen von Lima landen. Lyndal Maxwell, unsere Röntgenassistentin aus Australien, traf vor drei Stunden in der Flughafenhalle ein um wie geplant vier neue Diospi Suyana-Mitarbeiter zu begrüßen. Doch es sollte ganz anders kommen als geplant. Soeben erreichte uns eine Email von Renate Englisch aus Kanada.

“Liebe Tina, leider hat unser Flug nicht so reibungslos geklappt wie gewünscht, unser Flug hatte eine viel zu kurze Transitzeit für Toronto eingerechnet und das hat uns leider nicht gereicht um den Anschlussflug zu bekommen. Marit und Bettina sind aber unterwegs und seit eben auch eine Mail an Lyndal. Ortrun und mir geht es sonst gut – warm, trocken und satt in einem Hotel, sehr günstig und trotzdem sehr nett.- und wir harren der Dinge, die da kommen sollen, zunächst hoffentlich direkt morgen früh vom Reisebüro ein Alternativvorschlag. Wir werden Euch sofort informieren, wenn wir wissen wie’s weitergeht. Bitte sorgt Euch nicht um uns, wir wissen uns gut beschützt….. Liebe Grüsse und bis bald!” Renate

Wie die Dinge liegen, befinden sich zwei unserer Freunde in Toronto, Kanada und zwei müssten wohl vor zwei Stunden in Lima aus dem Flieger gestiegen sein.

Diese vier Damen, sind gestern gemeinsam in Frankfurt los geflogen:

Ortrun Heinz aus Berlin: Sie wird die Leitung der Krankenpflege am Missionsspital übernehmen. In ihrem Leben hat sie am Aufbau von zwei Krankenpflegeschulen maßgeblich mitgewirkt.

Dr. Renate Engisch: Röntgenologische Fachärztin mit Erfahrung in Deutschland und in der Schweiz.

Marit Weilbach: Krankenschwester aus Fraureuth, Sachsen.

Bettina Baumgarten: Röntgenassistentin aus Fraureuth, Sachsen.

Mit Ausnahme von Bettina planen alle eine mehrjährige Tätigkeit am Hospital in Curahuasi. Sie erhalten in Peru kein Gehalt, sondern werden über private Freundeskreise unterstützt. In Deutschland bietet ihnen die Vereinigte Deutsche Missionshilfe eine Hilfestellung bei der Logistik und arbeitsrechtlichen Fragen.

Wir begrüßen also unsere Freunde ganz herzlich in Amerika. Die ersten beiden in Nordamerika und die letztgenannten in Südamerika. Wir hoffen, dass Ortrun Heinz und Dr. Renate Engisch im Laufe des Tages einen Anschlussflug nach Lima bekommen werden.