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Radio Diospi Suyana

Die moderne Hebamme in den Anden

Mit Monika Schmidt auf Hausbesuch

Ohne Zweifel zählt der Beruf der Hebamme zu den ältesten der Welt. Seine Ausübung war allerdings nie einfach. Im Mittelalter mussten die tapferen Frauen auf dem Pferderücken zu den weit abgelegenen Bauernhäusern reiten. Diese Mühsalen sind glücklicherweise lange vorbei. Aber wie kommt in Curahuasi die Geburtshelferin des 21. Jahrhunderts zu den Müttern nach Hause? Vor einigen Tagen haben wir Hebamme Monika zu diesem Thema befragt. Und so lautet ihre Antwort.

“Ich mache meine Hausbesuche mit einem Quad. Meine Kollegin und ich bemühen uns die Wöchnerinnen mindestens einmal nach der Geburt zu besuchen. Dabei kontrollieren wir das Gedeihen des Kindes und die Gesundheit von Mutter und Kind. Natürlich geben wir auch Ratschläge, die besonders in den ersten Wochen wichtig sind!”

Hebamme Monika Schmidt ist mit dem Quad für jedes Gelände vorbereitet.

Eine dankbare Quechua-Indianerin vor ihrem Heim. Monika Schmidt strahlt mit ihrer fröhlichen Art wie ein Sonnenschein in die Lebensumstände dieser Frau. Sie ließ sich bei dieser Gelegenheit gleich zeigen, wie die Mutter ihr Baby im Tuch tragen wird. Nachdem sich unsere Hebamme vom Wohl der Mutter und ihres Kindes überzeugt hatte, war es wieder an der Zeit den Quad anzuwerfen.

Ein Kontrollbesuch zu Hause nach der Geburt.
Ob das Baby im Tuch versteckt ist?