Die Anden sind die angestammte Heimat der Quechuas

Die primäre Zielgruppe des Hospitals Diospi Suyana

Man könnte lange über die Gründe der Armut unter den Quechuas debattieren. Fakt ist, dass ihre Lebensweise an eine bäuerliche Agrarstruktur von anno dazumal erinnert. Alle vier Jahre werden die Nachfahren der Inkas von den Politikern als Wählerstimmen entdeckt. Die vollmundigen Versprechungen der Polit-Kaste im Wahlkampf haben mit den Realitäten danach nichts zu tun. Vor 7 Jahren kündigte die Regierung in Lima die baldige Eröffnung eines Flughafens bei Chinchero an. Außer einigen Betonruinen ist noch nicht viel zu sehen.

Auffällig ist, dass viele Indigene ihre Herkunft verleugnen und bei der Registrierung „Mestizo“ (Mischling) angeben. Sie erhoffen sich durch den Wechsel ihrer ethnischen Zugehörigkeit verbesserte Aufstiegschancen in der Gesellschaft. Interessanterweise wird der Lifestyle der Andenbewohner im Sinne einer glorifizierten Folklore gewinnbringend vermarktet.

Von den 533.000 Patientenbesuchen am Hospital Diospi Suyana behört die überwiegende Mehrheit zu den Quechuas.Ein Arzttermin kostet in der Ambulanz des Missionskrankenhauses umgerechnet 1 Euro. Da in den Augen Gottes jeder Mensch den gleichen Wert habt, unabhängig von der Größe seines Bankkontos, versuchen wir bei Diospi Suyana alle Patienten und besonders die Quechuas mit Liebe und Respekt zu behandeln. /KDJ

Ein Esel wird mit Futter für die Kühe beladen. Der Kopf des Esels ist mit einem Sack verhängt.
Feldarbeit in der Provinz Anta
Bilder, die Quechua-Dörfer zeigen. Ein beliebtes Motiv für die Touristen.
Die Quechua-Kultur ist berühmt für ihre Textilerzeugnisse.
Im Zentrum der Provinz Anta liegt der Berg Huaypo.
In der Ferne erkennt man den zukünftigen Flughafen für die Metropole Cusco.
Vor langer Zeit groß angekündigt. Die Fortschritte beim Bau des Flughafens sind nach 7 Jahren noch sehr bescheiden. Im Vordergrund weidet eine Schäferin ihre Schafe.
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