
Bohren bis zum Anschlag
E-Mail aus Peru um 14 Uhr MEZ: Die Brunnenbohrung wurde bei einer Tiefe von 71,40 m wegen extrem festen Fels eingestellt. Die Verrohrung verlief dann ohne große Schwierigkeiten. Gestern Abend um 20.00 Uhr wurde nach provisorischer Installation der Pumpe mit der Brunnenspülung begonnen. Gegen 21.00 Uhr war das Wasser bereits weitestgehend “sauber”, sodass der Filterkies in den wasserführenden Schichten eingebaut werden konnte. Eigene Messungen ergaben vorab eine Ergiebigkeit von ca. 6.000 ltr./Std.
Heute wird die Pumpe noch einmal 5,00 m tiefer installiert, es musste gestern Abend alles ziemlich schnell gehen. Der Bohrkopf ist durch den festen Fels ramponiert und nicht mehr zu gebrauchen. Wir können ihn vielleicht später in der Schule als Ausstellungsobjekt verwenden.
Liebe Grüße, Oebele + Udo
E-Mail aus Peru um 18:06 MEZ: Inzwischen sprudelt das Wasser glasklar mit 150 ltr. / min. = 9.000 ltr. / Std. und ist geschmacksneutral. / Gruß Udo
E-Mail aus Peru um 20:19 MEZ: Anbei zwei Bilder vom Bohrkopf. Die Diamanten sind sehr stark abgenutzt und teilweise rausgebrochen. Normalerweise bohren sie mit einem Kopf zwischen 500 und 600 m, bei uns waren es gerade mal etwas über 70 m. Nach ihren Angaben war der Kopf neu. Es ist nicht möglich, die Diamanten wieder einzusetzen. / Gruß Udo














