3.500 Jahre Verfolgung eines kleinen Volkes

Eine Art empirischer Gottesbeweis

König Friedrich der II. stand zwar der preußischen Kirche vor, hatte aber mit dem Christentum nichts zu tun. In die Geschichte ging er als Spötter ein. Immer wieder zog er seinen treuen General von Ziethen wegen seines Gottesglaubens auf.  Eines Tages wollte sich der König wieder einmal über Ziethen lustig machen. So forderte er den alten Haudegen mit einer Frage heraus: „Beweise mir die Wahrheit der Bibel!“ Ziethen anworte ohne zu zögern: „Majestät, die Juden“.

Um diese Begründung zu verstehen, muss man sich mit geschichtlichen Zusammenhängen auskennen. Seit dreieinhalbtausend Jahren versuchten die Ägypter, die Assyrer, die Babyloner, die Perser…und im letzten Jahrhundert sogar die Deutschen dieses Volk auszurotten. Der Hass auf die Nachfahren Abrahams, Isaaks und Jakobs war grenzenlos. Sie wurden auf brutalste Weise aus England, Frankreich, Spanien und Portugal vertrieben. Regelmäßig fanden in Russland und Polen Progrome statt in denen Juden zu Abertausenden massakriert wurden. Sechs Millionen starben im Auftrag der Nazi-Dikatur in Konzentrationslagern. Ukrainer, Niederländer und Franzosen waren nur allzu bereit den Nazis bei den Säuberungsaktionen wichtige Tipps zu geben. Und machen wir uns nichts vor, es wurden beileibe nicht nur Mitglieder der NSDAP schuldig. In allen Spähren der Gesellschaft halfen Lockführer und Lastwagenfahrer, Beamte in den Amtsstuben und Bügermeister kräftig mit, um das schmutzige Werk zu vollenden. Aber wie jeder weiß, sind die Juden immer noch da. Sie bilden nur 0.2 Prozent der Weltbevölkerung, aber erringen 20 % aller Nobelpreise, also 100 mal mehr als ihnen nach dem Proporz eigentlich zufallen solle.

Im alten Buch steht geschrieben, sie seien das auserwählte Volk Gottes. Das kann man sehen, wie mal will, doch auch Jesus Christus sagte, dass das Heil für unsere Welt von den Juden käme. Eine hochinteressante Aussage.

Als Schüler stand ich im Frühjahr 1978 zum ersten Mal vor der Klagemauer und 33 Jahre später zum zweiten Mal. Die Überreste der Stützmauer des zweiten Tempels bilden das wichtigste Heiligtum des Judentums. Von 1948 bis 1967 war es den Juden verwehrt vor diesen Steinen zu beten. Der öffentlichen Meinung rund um den Erdball war das ziemlich egal. Die Menschenrechtsapostel schwiegen. Man solle sich nur einmal vorstellen, den Muslimen wäre die Wallfahrt nach Mekka 19 Jahre lang verboten worden. Greta Thunberg und Freunde, die Vereinten Nationen und die gesamten politischen Aktivisten von links und rechts hätten vor Ärger kaum noch Luft bekommen.

Als die Hamas am 7. Oktober 2023 hunderte Israelis, die ein friedliches Musikfestival feierten, ermordete und 240 Geisel entführte, gab es in arabischen Hauptstädten spontane Freudenfeste. Die Leidenszeit der Geiseln ist hinlänglich bekannt. Was die wenigsten allerdings wissen ist, dass im April 2024 über eintausend jüdische Musiker im großen Freilichttheater von Cäsarea ein Konzert zu Ehren der Geiseln gaben. Das Thema: Bring them home!

Ob wir die Juden mögen oder hassen, ist alleine unsere Entscheidung. Wir können stundenlang die Politik der israelischen Exekutive kritisieren. Selbst in Kriegszeiten sind im heiligen Land unzählige Israelis auf Großdemos gegen die eigene Regierung auf die Straße gegangen. Ein Akt der freien Meinungsäußerung. So ein Vorgang wäre in jedem arabischen Land undenkbar. Sofort würden die Busse der Geheimpolizei anrücken und die Panzer rollen.

Wenn Sie mich fragen, möchte ich dem alten Ziethen recht geben. Viele der epochemachenden Durchbrüche unserer Zivilisation verdanken wir den Segnungen jüdischer Gelehrter und Wissenschaftlern. Die brilliantesten Köpfe, die ich während meiner Ausbildung bei Harvard und Yale kennengelernt habe, waren Juden – ohne wenn und aber.  Wenn Sie auf das folgende Bild klicken, werden Sie Zeuge eines großartigen Konzertes in Israel. /KDJ

4 Kommentare
  1. Werner Weilbach

    Gottes Heilsplan kann niemand aufhalten , wir haben einen mächtigen Herrn der sein Volk und seine Gemeinde segnet und zum Ziel bringt !! Halleluja

  2. Maria Hirschi

    Danke für das wunderbare Statement für das Volk Israel.
    Durch Das Volk Israel sind und werden alle Nationen gesegnet.

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