Karina Pereyra berichtet tief ergriffen von den Ergebnissen

Ein Teilnehmer schrieb: Das war das höchste der Gefühle

Einige Abteilungsleiter sitzen zusammen und lauschen den Worten der Koordinatorin unserer Festivals. Karina Pereyra hat Anfang 2023 eine lukrative Stelle in Lima gekündigt, um für ein deutlich reduziertes Gehalt die Festivals „Eco en los Andes“, „Gozo en los Andes“, „Vida en los Andes“ und „Luz en los Andes vorzubereiten.

Die Zahlen auf dem Bildschirm zum letzten Festival sind atemberaubend. Die Teilnehmer und Bands kamen aus 23 Ländern dieser Welt und 4.000 Begeisterte saßen an diesen fünf Tagen im großen Halbrund. 4,3 Millionen Aufrufe in den sozialen Medien sind ein einsamer Rekord. Zwei positive TV-Beiträge in den säkularen peruanischen Medien und fünf Fernsehberichte in Bolivien unterstrichen die wahre Bedeutung des Events.

Karina spricht von ihren großen Sorgen vor dem Festival, als Gästehaus und Amphitheater noch Großbaustellen glichen. Die Verwandlung in den letzten Tagen vom Chaos zum Fest schien kaum noch möglich zu sein. Aber das Unglaubliche geschah.

Einige Tage vorher und dann zum Festivalbeginn. Linke Spalte: Der Speisesaal unseres Gästehauses – Spalte in der Mitte: Das Amphitheater – Spalte rechts: Das Gelände vor dem Gästehaus

Nun geht sie auf die überschwänglichen Kommentare der Jugendlichen auf Instagram, TiK Tok, Facebook und Youtube ein. Karina kommen die Tränen, als sie von der Dankbarkeit der Jugendlichen berichtet.

„Ich fühlte mich wie in der Kirche der ersten Christen. Wir waren alle eines Sinnes“, schreibt eine junge Dame. „Ich ging durch eine ganz schwere Lebensphase, aber jetzt habe ich nicht nur Frieden, sondern auch noch Freunde im Glauben!“ – „Ich fühlte mich wie im Himmel. Eine unglaubliche Erfahrung“ und ein Jugendlicher fasste es folgendermaßen zusammen: „Für mich war das Festival das höchste der Gefühle!“

Als Karina die beiden Gewitter erwähnt, sind unsere Gedanken sofort wieder im großen Halbrund Ende April. Was der absolute Supergau hätte werden können, entpuppte sich als unvergessliches Gemeinschaftserlebnis. Kein Konzert musste abgesagt werden, aber überall im Amphitheater und außerhalb versammelten sich Gruppen zum Gebet. Viele bezeichnen das letzte Konzert von Funky nach dem Unwetter sogar als den Höhepunkt des Festivals.

Am 3. Tag. Ein Gewitter über Curahuasi. Der Notstromgenerator muss angestellt werden. In der Dunkelheit leuchten unzählige Handys und gemeinsam wird ein Loblied auf Jesus Christus angestimmt. Klicken sie auf das Bild.
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