
Wie können wir es füllen?
Das Saxophon klagt die Melodie wehmütig in die Nacht hinaus und zelebriert einen der größten Welthits der letzten 50 Jahre. „Baker Street“ von Gerry Rafferty handelt von der Suche des Menschen nach innerer Erfüllung. Alkohol und One-Night-Stands. Die vage Hoffnung vielleicht im nächsten Jahr echtes Lebensglück zu finden. Aber es bleibt ein leeres Versprechen und das Leben dreht sich endlos weiter wie ein „Rolling stone“. Der Alkoholiker Garry Rafferty starb 2011 an einem Leberversagen. Eigentlich beschreibt das Lied sein eigenes Schicksal. https://www.youtube.com/watch?v=Fo6aKnRnBxM
Wie können wir nur das innere Loch füllen? Money, Sex und Power schaffen das nicht und noch nicht einmal ein trautes Familienleben. Da bleibt immer eine innere Leere.
Unverhofft erhalte ich von meinem Bruder Hartmut einen Link. Prof. Heino Falcke, einer der renommiertesten Radioastronome unserer Zeit, gibt ein Interview für die ZEIT. Der Wissenschafter war der erste, dem es gelang ein schwarzes Loch fotographisch festzuhalten. Viele seiner kühnen Vorhersagen über die Beschaffenheit schwarzer Löcher wurden Jahre später bestätigt. Was viele nicht wissen ist, dass Heino Falcke sich als überzeugter Christ outet und sogar in Kirchengemeinden predigt. Er glaubt, dass Gott sich im Alten Testament kundgetan hat und hält die Aussagen der Evangelien für Augenzeugenberichte der Jünger. Die Auferstehung Christi ist für ihn kein symbolisches Ereignis, sondern eine nackte Tatsache. Und als Krönung findet er in der Beziehung zu dem Gott des Weltalls, der die schwarzen Löcher erst hat entstehen lassen, seinen inneren Frieden. https://share.google/bS6WvCfq7lGe3scU8
In dieser Woche las ich im 14. und im 15. Kapitel des Johannesevangeliums die Lösung für die Frage in der Überschrift dieses Berichts. Jesus sagt dort, dass er uns einen Frieden schenken kann, den wir sonst nirgendwo finden. Und er verspricht, unser Herz bis zum Überlaufen mit Freude zu füllen. Ist das nur ein subjektives Gefühl? Eine fantasievolle Einbildung?
Samstag, der 20. Dezember. Wir sitzen zu siebt um den Tisch in meinem Büro. Die Verhandlungen mit einer Firma ziehen sich vier Stunden in die Länge. Es zeichnet sich ein Scheitern der Gespräche ab. Die nahe Zukunft eines unserer Arbeitsfelder ist in großer Gefahr. Es kommt zum Bruch. Der Unternehmer verlässt den Raum und das Projekt ist gestorben.
Drei Leute bleiben völlig konsterniert zurück. Unser Finanzberater, Dr. Benjamin Zeier und ich. „Sr. Montalvo“, sage ich, „Benjamin und ich sind überzeugt, dass unser Gebet zu Gott viel bewirken kann. Wir werden jetzt laut beten!“ Zwei Gebete werden gesprochen, eines auf Deutsch und eines auf Spanisch. Dann warten wir. Nach 21 Minuten ertönen Stimmen auf dem Gang. Der Firmenchef und seine zwei Berater erscheinen wieder auf der Bildfläche und bringen die Lösung gleich mit. Wir atmen spürbar auf.
Der Glaube an Jesus Christus, der vor 2000 Jahren in der Gestalt eines Kindes die Bühne der Weltgeschichte betrat, kann alles verändern. Die Beziehung zu ihm füllt das schwarze Loch unseres Herzens und schafft Lösungen, die ein „Nichtchrist“ niemals für möglich halten würde.
Falls Sie ein inneres Loch in ihrem Leben fühlen sollten, dann geben sie dem Kind in der Krippe, dem Mann am Kreuz und dem Auferstanden die Gelegenheit bei ihnen die Leere zu füllen. Das Weihnachtsfest 2025 wäre dafür der perfekte Anlass. /KDJ











