Zwei aus der Fankurve

Was Johannes Weck im Lautsprecher hört, geht unter die Haut. Es ist der 9. November 2011. In Bayern 2 wird Dr. Martina John eine Stunde lang interviewt. Hunderttausende in Süddeutschland kleben an ihren Radiogeräten. Einer von ihnen ist der fünfzehnjährige Johannes aus Frankfurt. Seit jenem Tag zählt er zu den regelmäßigen Besuchern der Webseite von Diospi Suyana.

Ein knappes Jahr später besteigt er die S-Bahn und reist an einem Sonntagmorgen von Frankfurt nach Wiesbaden. Mit dem Bus fährt er vom Hauptbahnhof weiter zum Vorort Klarental. In einer evangelischen Kirchengemeinde spricht Dr. Klaus John über ein Glaubenswerk in Peru. Der Mittelstufenschüler fängt erneut Feuer. Kaum nach Frankfurt zurückgekehrt liegt er seinem Pfarrer Thomas Diemer in den Ohren. Diospi Suyana muss auch in unserer Wartburgkirchengemeinde bekannt werden.

Gestern flimmerten 185 PowerPoint-Folien über eine Leinwand. Dr. John sprach im Morgengottesdienst von der Realität Gottes, wie sie sich in der Geschichte von Diospi Suyana gezeigt hat. Der Name Wartburggemeinde erinnert natürlich an die Übersetzung des Neuen Testamentes durch Martin Luther auf der Wartburg vor rund 500 Jahren. In jeder Generation muss die Botschaft des Glaubens auf zeitgemäße Weise verkündet werden. Ob das in Buchform oder durch digitale Medien geschieht, spielt dabei keine Rolle. 

Szenenwechsel: 13. Juni 2011. Orgelbaumeister, Organist und Buchautor Michael Raithelhuber schreibt den Johns eine E-Mail. "Nachdem ich Ihr Buch "Ich habe Gott gesehen" gelesen habe, welches mich restlos in den Bann gezogen und begeistert hat, der spontane Beschluß, mein Geburtstagskonzert Ihrem Projekt zu widmen. Meine Frau hat die heilende Wirkung Gottes am eigenen Leib erfahren, siehe"Literarisches" auf meiner Homepage!"

Seinen Worten ließ er Taten folgen. Am 24. Juni 2011 gab der Fünfzigjährige in der katholischen St. Mariengemeinde zu Stuttgart ein Benefizkonzert zu Gunsten von Diospi Suyana. Ein halbes Jahr später organisierte er im Rathaus von Althütte einen Vortrag für den Missionsarzt. Gestern folgte ein weiteres Benefizkonzert in der evangelischen Kirchengemeinde Almmersbach.

Man könnte Johannes Weck und Michael Raithelhuber auch als Fans von Diospi Suyana bezeichnen. Sie tragen keine Schals und werfen keine Rauchbomben. Aber sie teilen die Faszination über das Handeln Gottes an einem Missionsspital in den Bergen Perus.

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