Zukunftsmusik: Eine FM-Frequenz im Herzen Ayacuchos

Alleine in der Hauptstadt Ayacucho leben 200.000 Menschen

Zehn Stunden Fahrzeit von Curahuasi entfernt liegt die Stadt Ayacucho im gleichnamigen Bundesstaat. Dieses Departamento zählt zum Armenhaus Perus. Fast alle Bewohner sind Quechuas also Nachfahren der Inkas. In diesem Bereich Perus etablierten die Inkas unter Pachacutek ein wichtiges Verwaltungszentrum. Aber schon lange vor den Inkas befand sich hier die Hauptstadt des Wari-Reiches. Ein geschichtsträchtiges Pflaster ohne Zweifel. Im 20. Jahrhundert gründete der Philosophieprofessor Abimael Guzman in Ayacucho die Terrorbewegung Sendero Luminoso (der leuchtende Pfad). Nach Untersuchung der Wahrheitskommission starben 69.000 Menschen in den Auseinandersetzungen zwischen Sendero und den Regierungstruppen. Ein Trauma, das die Geschichte Perus noch für lange Zeit prägen wird.

Bisher sind über 6.000 Patienten aus Ayacucho zum Missionsspital Diospi Suyana gereist. Und vielleicht werden es zukünftig noch viel mehr werden.

Wäre es nicht ein schönes Ziel oberhalb dieser schnell wachsenden Großstadt einen Radioturm von Diospi Suyana zu errichten? Man könnte vom Berg oben fast eine Viertelmillion Menschen mit dem hochwertigen Programm unseres Medienzentrums erreichen. Es lohnt sich sicherlich über diese Option nachzugrübeln. Mit Gottes Segen ist alles möglich. /KDJ

Blick auf die linke Seite des Plazas de Armas der Stadt Ayacucho
30 Km von Ayacucho entfernt: Pampa de Quinua: Am 9. Dezember 1824 fand auf diesem Plateau die letzte Schlacht gegen die Spanier statt und Südamerika konnte sich endgültig selbst verwalten.
Zwei Stunden von Ayacucho entfernt liegt der Ort Vilcashuaman. Inka Pachacutek gründete hier ein großes Verwaltungszentrum.