Wenn der Vortragende eine Stunde zu spät kommt…

Die ersten 3000 Kilometer der Rundreise mit 10 Vorträgen sind geschafft. Hier eine kleine Zusammenfassung:

Donnerstag, 15. November: Präsentation bei einer Firma für Solartechnik in Mainz. Das Unternehmen wird unter Umständen eine Photovoltaik-Anlage spenden. Die Entscheidung soll innerhalb der nächsten 10 Tage fallen.

Freitagmorgen, 16. November: Vortrag in Freiburg. Der Veranstalter des Nachmittags, Herr Lang, hatte bei einem Stadtbesuch in Berlin von Diospi Suyana gehört.

Freitagabend, 16. November: Vortrag im Lions-Club/Baden Baden. Auf dem Weg zum Auto wird der Missionsarzt von zwei Privatpersonen positiv überrascht: “Wir spenden die Verbrennungsanlage des Krankenhauses!”

Samstagmorgen, 17. November: Der Wecker hat nicht geklingelt und Dr. John muss nun in 4 Stunden von Wiesbaden nach Buxtehude. Ein Ding der Unmöglichkeit. Aber im hohen Norden warten die Herrschaften geduldig bei einer Tasse Tee. Trotz der Verspätung präsentiert Familie Poppe dem Missionsarzt eine gute Nachricht. Die St. Paulus-Gemeinde aus Buxtehude wird durch mehrere Aktionen das Hospital Diospi Suyana ein Jahr lang unterstützen. Einen ersten Scheck über 2000 Euro gibt es gleich mit auf die Reise.

Samstagabend, 17 November: Vortrag in der St. Matthäus-Gemeinde in Bremen vor 150 Besuchern. Eine Gruppe von Medizinern möchte Diospi Suyana besuchen um Hüftgelenke einzubauen.

In der Nacht rollt der Wagen nach Essen.

Sonntagmorgen, 18. November: Vortrag und Predigt in der Evang.-Freikirchlichen Gemeinde in Essen. Sofort im Anschluss an den Gottesdienst warten 530 Kilometer, nämlich die Fahrt nach Berlin.

Sonntagabend, 18. November: Im Abendgottesdienst einer Kirchengemeinde in Berlin-Schönefeld berichtet der Missionsarzt über einen Lebenstraum, der im Vertrauen auf Gott in Erfüllung gegangen ist. Die gute Nachricht des Tages: Die Kirchengemeinde wird den Transport der beiden Lastwagen nach Peru bezahlen.

In der Nacht 570 Km zurück nach Wiesbaden.

Montagmorgen, 19. November: Pressetermin in Altenglan/Rheinland-Pfalz.

Ein Redaktionsbüro will mehrere Artikel über Diospi Suyana im deutschen Blätterwald unterbringen.

Montagnachmittag, 19. November: Besuch bei der Firma Kodra in Stuttgart. Eigentlich will Geschäftsführer Gerhard Bretschneider drei Steckbeckenspüler verkaufen. Doch eine Stunde später werden die Geräte für ein Krankenhaus in den Anden verschenkt. Das Leben steckt manchmal voller Überraschungen. Wir danken der Firma Kodra und im Besonderen Herr Bretschneider für diese großzügige Sachspende.

Das Handy klingelt. Ein Vertreter der Medizintechnik will sich über Diospi Suyana informieren. So endet der Abend vorläufig im Mövenpick-Hotel am Flughafen in Stuttgart mit dem dritten Vortrag des Tages. Herr Dunse von der Firma Zoll Medical Deutschland will zukünftig seine Kontakte spielen lassen.

Morgen soll der Missionsarzt pünktlich um 17:30 in Magdeburg auf der Matte stehen. Hoffentlich klappt es diesmal mit dem Wecker.

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