Was ist “mucho humo”?

Hallo, liebe Freunde von Diospi Suyana,

während bei euch in Deutschland der “Goldene Oktober” wahrscheinlich mit strahlendem Herbstwetter angefangen hat, haben wir bei uns in Curahuasi seit Tagen “mucho humo” wie die Einheimischen sagen. Es ist diesig und man kann die schneebedeckten Berge nur erahnen. Am Ende der Trockenzeit wird überall, leider auch im Urwald hinter unseren Bergen, alles mögliche abgefackelt und der Rauch zieht wie Nebel in die Hochebene von Curahuasi.

Am Dienstag haben alle vor Ort lebenden Mitarbeiter ihren täglichen 8 Std.-Dienst im Hospital angefangen. Es wird geputzt, aufgeräumt, einsortiert und alles mögliche vorbereitet für den 22.Oktober, an dem die Ambulanz eröffnet wird. Dazwischen springen unsere verbliebenden Handwerker rum und erledigen noch unfertige Arbeiten.

Heute morgen war eine günstige Gelegenheit unseren leeren Möbelcontainer von der Entladerampe zu seinem endgültigen Standplatz zu transportieren. Zuerst mußte der Container wegen der Türöffnung erst einmal auf der Rampe gedreht werden und dann wurde er mit vereinten Kräften mit Seilen, Rollen und einem Radlader an Ort und Stelle bugsiert. Wie immer bei solchen Aktionen hier ein abenteuerliches Unterfangen, denn das Leergewicht des Containers beträgt immerhin knapp 4 Tonnen.

Im Außenbereich, entlang der großen Böschung auf der Südseite, arbeiten wir noch mit einigen Maurern an einer langen Entwässerungsrinne mit integrierter Stützmauer und neben der vorhandenen Zisterne haben wir mit dem Bau des längst überfälligen Feuerlöschwasserbehälters begonnen.

Sonst gibt es nichts Neues zu berichten. Liebe Grüße sendet

Udo

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