Warum sollten wir das Beste verschweigen?

Wenn der Fernsehsender der Deutschen Welle weltweit eine ausführliche Reportage über Diospi Suyana ausstrahlt, dann muss das triftige Gründe haben. Diospi Suyana wird mit dem heutigen Bericht, der auf Englisch, Spanisch, Deutsch und Arabisch vorliegt, in vielen Ländern dieser Erde bekannt werden. Manche Zuschauer möchten sicherlich wissen, was es mit dem Begriff "Missionsspital" denn auf sich hat.

Der Begriff "Mission" weckt natürlich Assoziationen zum Glauben. Drei Gründe spielen bei der Wortwahl eine Rolle.

1. Das Hospital Diospi Suyana ist ein modernes Hightech Krankenhaus für die Quechua-Indianer der peruanischen Anden. Es bietet einen Qualitätsstandard, der mit westlicher Medizin mithalten kann. Dieses "Wunder" wurde möglich durch eine Verkettung von Fügungen und Gebetserhörungen. Die Geschichte erinnert an einen Krimi, der Christen und Nichtchristen gleichermaßen fasziniert. Wir als Initiatoren behaupten sogar, dass Gott in der Entwicklung von Diospi Suyana sichtbar wurde. So erklärt sich der Titel des Buchs über unser Glaubenswerk. "Ich habe Gott gesehen! – Diospi Suyana Hospital der Hoffnung. Viele Leser verschlingen die Lektüre, die der Brunnen Verlag 2013 bereits in 6. Auflage publizierte, in einer Nacht.

2. Jesus Christus heilte die Kranken und sprach den Armen Mut zu. Seine Nachfolger sollten seinem Beispiel folgen. Diospi Suyana steht in dieser Tradition. Die Gründer des "Roten Kreuzes", der Heilsarmee, der Christoffel-Blindenmission, World Vision und unzählige andere, waren und sind überzeugte Christen. Unser Engagement für die Ärmsten der Armen in Peru hat mit unserer Nachfolge des Nazareners zu und nicht mit bloßen humanistischen Motiven.

3. Auch wenn das Hospital Diospi Suyana tagtäglich Schulmedizin praktiziert, sehen wir die definitive Lösung des menschlichen Leides nicht in Medikamenten, lebensverlängernden Interventionen und umfangreichen Operationen. Wir alle müssen früher oder später sterben. Die Frage drängt sich auf, was nach dem Tod geschieht. Jesus Christus versprach jedem, der an ihn glaubt, ein ewiges Leben in der Gegenwart Gottes. Die Mitarbeiter von Diospi Suyana sind von der Gültigkeit dieser Zusage überzeugt. Deshalb beginnt jeder Wochentag mit einer Morgenandacht, die diese Hoffnung in den Fokus rückt./KDJ

Hier können Sie sich die Sendung anschauen: http://www.dw.de/programm/glaubenssachen/s-3668-9800