War das Grab am dritten Tag wirklich leer?

Die wichtigste Frage der Weltgeschichte

Es war der 15. Oktober 2011 – mein 51. Geburtstag. Meine Familie und ich machten eine Studienreise durch Israel. Und irgendwo im Heiligen Land knipste ich mit einer einfachen Kamera die obigen Sonnenstrahlen. Sie durchfluteten das Blätterwerk auf fast schon unwirkliche Weise. Nicht selten wird die Auferstehung Christi in Hollywood Filmen mit besonderen Lichteffekten dargestellt. Aber was ist damals tatsächlich passiert? Steht das leere Grab Christi nur für unsere mystische Hoffnung auf eine ewige Morgenröte? Wie könnten wir uns aus dem Dasein einen Reim machen, ohne Sinn und Ziel, ohne Gerechtigkeit und ohne Zuversicht auf ein Weiterleben auf der anderen Seite?

Die Diospi-Suyana-Gemeinschaft feiert seit Jahren auf dem lokalen Hausberg ihre Ostergottesdienste – vorausgesetzt es regnet nicht. Gemeinsame Lieder, eine Predigt, das Abendmahl. Die meisten Predigten, die ich in meinem Leben gehört habe, sind längst in der Vergessenheit verschwunden. Doch ich erinnere mich noch gut an Ostern 2019 auf dem eben schon erwähnten Höhenrücken oberhalb der Kleinstadt Curahuasi.

In seiner kurzen Predigt hatte sich Dr. Mark Gingerich auf einen Abschnitt im Korintherbrief bezogen. Paulus zählt in diesem Text viele Augenzeugen auf, die eine persönliche Begegnung mit dem Auferstandenen hatten. Danach traf Urologe Dr. David Brady den Nagel auf den Kopf, als er sagte: „Die meisten von uns können ihre eigene Geschichte mit diesem Jesus erzählen!“

Manchmal werde ich nachts wach und die vielen wundersamen Fügungen meines Lebens kommen in der Erinnerung hoch. Meine Frau und ich zogen 2003 mit drei kleinen Kindern nach Curahuasi im Vertrauen auf den Gott der Bibel, der in Jesus Christus sichbar und erfahrbar geworden ist. Wir setzten alles auf diese eine Karte, die reale Kraft des Auferstandenen. Wir beteten zu IHM und nicht zu Allah und auch nicht zur hinduistischen Göttin Shiva. Wir wussten damals, dass wir mit eigenen Anstrengungen nicht weit kommen würden. Und auch das vermeintliche Glück des Tüchtigen bewegt sich in engen Grenzen.

Natürlich bleibt unser Leben unergründlich. Wir haben mehr Fragen als Antworten. Und auch Christen hadern mit sich selbst, ihrem Schicksal und mit Gott. Aber eines steht für mich fest: Jesus Christus hat mit seiner Auferstehung Fakten geschaffen, die mich überzeugen. Denn ich kann – so die Worte von David Brady 2019 – meine eigene Geschichte mit diesem Jesus erzählen. Und diese Erfahrungsreise habe ich in vier Büchern akribisch genau dokumentiert. Für mich gibt es keinen berechtigten Zweifel: Das Grab war leer. /KDJ

Klicken Sie hier, um auf den Login- oder Registrierungs-Cheese zuzugreifen