Vor 14 Jahren feierten 4.500 Menschen die Einweihung des Hospitals Diospi Suyana

9 Fernsehteams brachten die Farbenpracht des Festes in viele Länder

Für alle, die dabei waren, werden die Eindrücke für immer unvergessen bleiben. Über die vielen TV-Reportagen wurden Millionen Menschen in Peru und in anderen Ländern Zeugen eines Großereignisses. Warum gab es eigentlich Ende August 2007 so viel Trubel um ein Krankenhaus in den Anden? –  Der wesentliche Aspekt war der Glaube an die Allmacht Gottes.

Im Vertrauen auf die Realität des Allerhöchsten entstand Diospi Suyana als Multimillionen-Projekt aus dem Nichts. Ohne garantiertes Budget, ohne die Hilfe der deutschen bzw. peruanischen Regierung, ohne Bill Gates und ohne die UNO. Vielmehr hatten Abertausende private Spender von 2004 bis 2007 ihre Scherflein zusammengelegt.

In ihrer Eröffnungsrede brachten die Missionsärzte Johns die Botschaft auf den Punkt: “Nur Gott, kann viel aus wenig und alles aus dem Nichts schaffen. Gott allein gebührt die Ehre!”

14 Jahre später blicken wir dankbar zurück auf 430.000 Patientenbesuche. Das, was klein begann, wurde ziemlich groß. 2010 folgten eine Zahn- und Augenklinik. 2012 weihten wir ein Gebäude für die Kinderclubs ein. 2014 ging die Schule an den Start. 2015 erwarben wir ein Gästehaus in Lima als Basisstation für unsere Mission. 2016 stiegen wir in die Welt der Medien ein mit Radio- und TV-Kanal. 2017 wurde das Krankenhaus um eine Etage aufgestockt und unsere Orthopädiewerkstatt öffnete ihre Türen. 2019 folgten Erweiterungen am OP-Trakt, am Medienzentrum und an der Schule. Und was hält die Zukunft für uns bereit? Nur Gott weiß es. /KDJ

Mitarbeiter hinter der gestrigen Kuchentheke. 200 kleine Kuchen für die Mitarbeiter der Früh- und Spätschicht
Ein Spruchband vor 14 Jahren: Der Glaube versetzt Berge!
14 Jahre: Diospi Suyana hat seine Bewährungsprobe längst bestanden.
Ankunft einiger Würdenträger: Die First Lady Perus, der Gesundheitsminister, Vertreter der deutschen Botschaft, der Gouverneur des Bundesstaates und Gäste aus mehreren Ländern.Diospi Suyana hatte für Christen mit Gottvertrauen zu tun. Auf Nichtchristen wirkte es in der Anfangsphase wie der blanke Wahnsinn.
Soll extrem lecker geschmeckt haben.
Es gab nur noch Stehplätze auf der äußeren Zaunseite.
Die Missionare sangen die deutsche Hymne. Diospi Suyana ist das größte deutsche Projekt in Peru aus privater Hand.