Von Diospi Suyana zur Georg Müller Schule

Villingen Schwenningen liegt im tiefsten Baden Württemberg und genau dort sprach Dr. John gestern Abend im Freizeitheim Tannenhöhe zu über 100 aufmerksamen Zuhörern. Einige Aidlinger Diakonissenschwestern hatten das aktuelle Buch über Diospi Suyana gelesen und deshalb den Vortrag organisiert.

Kaum war die Präsentation vorbei als eine Gruppe von vier Personen mit dem Missionsarzt in eine angeregte Diskussion einstieg. Tanja Stadler, Robin Pankonin, Inge und Uwe Klein planen seit geraumer Zeit den Neubau einer Christlichen Schule in ihrem Ort. Das Projekt befindet sich noch in der Warteschleife, die Gelder fehlen und das Team sucht nach gangbaren Lösungen.

Die vier hatten den Vortrag über das "Krankenhaus des Glaubens" besucht, weil auch ihre Vision eine Menge mit dem Glauben zu tun hat. Der Erfahrungsaustausch von vielleicht 40 Minuten war intensiv und engagiert.

Welche Parallelen könnten zwischen einem Krankenhaus in Peru und dem Bau einer Schule in Deutschland bestehen? Diese Frage wurde heiß diskutiert. Der Missionsarzt meinte, dass die innere Überzeugung wesentlich wichtiger für die Umsetzung der Ideen wäre als etwaige Geldmittel. Das A und O eines jeden Glaubensprojekt ist die Frage: "Entspricht ein Vorhaben wirklich dem Willen Gottes?" Wahrscheinlich werden sich die Schwenninger demnächst zu einer Wochenendklausur zurückziehen und über der Sache kräftig beten.