Unerwartete Fortschritte…

Die Stadt Cusco blieb einen weiteren Tag von der Außenwelt abgeschnitten. “Eine Sabotage bzw. Harikiri-Aktion”, so beschrieb die Presse den regionalen Streik in Südperu.

In Lima hingegen konnte Dr. John sich nicht beklagen. Seine Shuttle-Fahrten durch die Hauptstadt trugen Früchte.

1) Der erste Vertragsentwurf über eine Zusammenarbeit zwischen dem Krankenhaus Diospi Suyana und der Universität Federico Villareal steht. Inhalt: Vier Assistenzärzte der Universität sollen am Klinikbetrieb teilnehmen. Eine ganz wichtige Voraussetzung um einen 24-Stunden-Betrieb mit Nachtdiensten am Spital einzurichten.

2) Eine zweckgebundene Spende für den Kauf von Traversen wurde im Sinne des Spenders investiert. Fünfzig Traversen, die jeweils aus drei roten Stühlen bestehen, bilden demnächst die Bestuhlung der Wartesäle. Das Rot soll

natürlich der Farbe des Logos entsprechen. Nach einem Vortrag von Dr. John senkte die Firma den Preis um satte 35 %.

3) Am späten Nachmittag hielt der Missionsarzt einen weiteren Vortrag bei der Firma “jhs”, die in einem Industriegebiet außerhalb Limas liegt. Sie ist das größte Unternehmen Perus für die Herstellung von Krankenhausmöbeln.

Firmeninhaber Sr. Jorge Hernandez wird einen Geburtenstuhl (2200 USD) ganz oder zum Teil spenden. Diospi Suyana erfährt den Umfang der Spende am nächsten Montag.

4) Ein Reiseanbieter aus Lima überlegt das Missionsspital als Touristenattraktion anzubieten. Ein regelmäßiger Besuch von Gästen hätte für den Klinikbetrieb gewisse Vor- und Nachteile. Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

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